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Psyche in Surgery - Surgery in Psyche: Psychosomatics in Everyday Surgical Practice?

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Die Medizin scheint in einer Sackgasse zu sein. Auf die Chirurgie trifft dies besonders nachhaltig zu: Während der apparative Fortschritt in Diagnostik und Therapie, z.B. durch Ultraschall, Endoskopie, Laparoskopie und Arthroskopie, teilweise "atemberaubende" Geschwindigkeit angenommen hat, bleibt den Betroffenen - den Chirurgen und den Patienten - im gleichen Maße "die Luft weg": keine Zeit mehr zum Abwägen, keine Chance mehr für ein wirkliches Gespräch vor einem operativen Eingriff, keine Ausbildung für eine wirkliche Hilfestellung postoperativ? Ist das die Chirurgie, die sich nur für die seelenlose Maschine Mensch zuständig fühlt? Ist die Psychosomatik nur für die körperlose Seele zuständig? Es wird inzwischen in der Medizin insgesamt über einen Wechsel des Paradigmas, also des Denkmusters, des Weltbildes, diskutiert. Die Chirurgie kann sich davon nicht ausnehmen, die Chirurgie kann sogar Wesentliches zu diesem Paradigmen-Wechsel beitragen. Chirurgie für die Maschine Mensch? Die Gedankenwelt der Psychosomatik ist der Chirurgie im allgemeinen zunächst fremd. Es gibt reichlich gegenseitige Berührungsängste. Drei konkrete Beispiele aus der täglichen Praxis der Chirurgie verdeutlichen, wie die Psychosomatik den chirurgischen Alltag verändern und bereichern kann: Aus dem Bereich der Indikation mit Gedanken über die Appendektomie, aus dem Bereich der Operation zum Phänomen der Selbstsabotage, aus dem Bereich der Restitution mit Erfahrungen über die Behandlung der Osteomyelitis. Zurück in den zwischenmenschlichen Bereich! Die Psychosomatik soll als Denkweise erkennbar werden und ist als solche in die Chirurgie integrierbar. Die sogenannte "Integrierte Chirurgie" wird entstehen. Die Beispiele sollen auch zeigen, dass es nicht irgendeine anonyme Chirurgie ist, die sich ändern muss und kann, sondern dass nur der einzelne Chirurg als konkrete Person seine Tätigkeit in den zwischenmenschlichen Bereich zurückführen kann.
Hogrefe Publishing Group
Title: Psyche in Surgery - Surgery in Psyche: Psychosomatics in Everyday Surgical Practice?
Description:
Die Medizin scheint in einer Sackgasse zu sein.
Auf die Chirurgie trifft dies besonders nachhaltig zu: Während der apparative Fortschritt in Diagnostik und Therapie, z.
B.
durch Ultraschall, Endoskopie, Laparoskopie und Arthroskopie, teilweise "atemberaubende" Geschwindigkeit angenommen hat, bleibt den Betroffenen - den Chirurgen und den Patienten - im gleichen Maße "die Luft weg": keine Zeit mehr zum Abwägen, keine Chance mehr für ein wirkliches Gespräch vor einem operativen Eingriff, keine Ausbildung für eine wirkliche Hilfestellung postoperativ? Ist das die Chirurgie, die sich nur für die seelenlose Maschine Mensch zuständig fühlt? Ist die Psychosomatik nur für die körperlose Seele zuständig? Es wird inzwischen in der Medizin insgesamt über einen Wechsel des Paradigmas, also des Denkmusters, des Weltbildes, diskutiert.
Die Chirurgie kann sich davon nicht ausnehmen, die Chirurgie kann sogar Wesentliches zu diesem Paradigmen-Wechsel beitragen.
Chirurgie für die Maschine Mensch? Die Gedankenwelt der Psychosomatik ist der Chirurgie im allgemeinen zunächst fremd.
Es gibt reichlich gegenseitige Berührungsängste.
Drei konkrete Beispiele aus der täglichen Praxis der Chirurgie verdeutlichen, wie die Psychosomatik den chirurgischen Alltag verändern und bereichern kann: Aus dem Bereich der Indikation mit Gedanken über die Appendektomie, aus dem Bereich der Operation zum Phänomen der Selbstsabotage, aus dem Bereich der Restitution mit Erfahrungen über die Behandlung der Osteomyelitis.
Zurück in den zwischenmenschlichen Bereich! Die Psychosomatik soll als Denkweise erkennbar werden und ist als solche in die Chirurgie integrierbar.
Die sogenannte "Integrierte Chirurgie" wird entstehen.
Die Beispiele sollen auch zeigen, dass es nicht irgendeine anonyme Chirurgie ist, die sich ändern muss und kann, sondern dass nur der einzelne Chirurg als konkrete Person seine Tätigkeit in den zwischenmenschlichen Bereich zurückführen kann.

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