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Editorial

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Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns immer sehr über Studienergebnisse, die bei uns als Manuskripte eingereicht werden, denn diese zeigen, dass unsere Profession auch wissenschaftlich voranschreitet. Es gibt sicher Praktiker:innen unter Ihnen, denen sich die hohe Bedeutung von Forschung nicht erschließt bzw. denen der Bezug zu ihrer praktischen Arbeit fehlt. Tatsächlich erscheinen manche Untersuchungen nicht so realitätsnah wie sie sein sollten. Aber sie haben oft eine sehr große Relevanz für uns: Zum einen zeigen sie, welche Herangehensweisen zum therapeutischen Erfolg führen können, zum anderen stärken sie das Standing unseres Berufsstands - ob als Grundlage für medizinische Leitlinien oder als Argumente für die gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung. Und wichtig ist, dass es nicht nur um groß angelegte Studien geht, nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist. Viele kleinere Studien, auch akade­mische Abschlussarbeiten, stärken den Berufsstand und die Erfahrungswerte. Und sie zeigen gemeinsam: Körperpsychotherapeutische und kreative Methoden wirken. In dieser Ausgabe dürfen wir der Leserschaft gleich zwei Studien präsentieren. Johanna Schimkowitsch untersuchte in einer qualitativen Studie anhand von Experteninterviews die Wirksamkeit körperbezogener Kunsttherapie bei Kindern in Trennungs- und Scheidungssituationen. Sie verdeutlicht zudem, wie gut sich beide therapeutischen Ansätze gegenseitig ergänzen und bereichern. Laura Marschallek et al. erforschten in ihrer qualitativen Logbuchstudie die subjektive Wirksamkeit von Emotionalkörper-Therapie (EKT) auf verschiedene Aspekte. Auch wenn es sich nur um eine bestimmte Vorgehensweise handelt, ist die Studie dennoch ein Beitrag für die Körperpsychotherapieforschung, der berücksichtigt werden sollte. Beide Beiträge gehen auch auf den praktischen Nutzen ihrer Studien ein. Zudem haben wir noch zwei praktische Beiträge in dieser Ausgabe dabei, die Inspiration für die tägliche Arbeit liefern können. Christina Igelmund stellt Atemtherapie als Teil der Integrativen Verfahren vor. Atem trägt hier zur leiblichen Umstimmung bei. Und schließlich teilt Undine Uhlig ihre Erfahrungen in der klinischen Tanztherapie mit Männern und begründet ihre Vorgehensweise anhand bewegungsanalytischer Erkenntnisse. Ich hoffe, dass Wissenschaft und Praxis in dieser Ausgabe beide nicht zu kurz kommen, und möchte Sie einladen, den Blick zur jeweils anderen Seite zu wagen. Maren Iman Imran Schriftleitung „körper - tanz - bewegung“
Ernst Reinhardt, GmbH & Co. KG
Title: Editorial
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Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns immer sehr über Studienergebnisse, die bei uns als Manuskripte eingereicht werden, denn diese zeigen, dass unsere Profession auch wissenschaftlich voranschreitet.
Es gibt sicher Praktiker:innen unter Ihnen, denen sich die hohe Bedeutung von Forschung nicht erschließt bzw.
denen der Bezug zu ihrer praktischen Arbeit fehlt.
Tatsächlich erscheinen manche Untersuchungen nicht so realitätsnah wie sie sein sollten.
Aber sie haben oft eine sehr große Relevanz für uns: Zum einen zeigen sie, welche Herangehensweisen zum therapeutischen Erfolg führen können, zum anderen stärken sie das Standing unseres Berufsstands - ob als Grundlage für medizinische Leitlinien oder als Argumente für die gesellschaftliche und rechtliche Anerkennung.
Und wichtig ist, dass es nicht nur um groß angelegte Studien geht, nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist.
Viele kleinere Studien, auch akade­mische Abschlussarbeiten, stärken den Berufsstand und die Erfahrungswerte.
Und sie zeigen gemeinsam: Körperpsychotherapeutische und kreative Methoden wirken.
In dieser Ausgabe dürfen wir der Leserschaft gleich zwei Studien präsentieren.
Johanna Schimkowitsch untersuchte in einer qualitativen Studie anhand von Experteninterviews die Wirksamkeit körperbezogener Kunsttherapie bei Kindern in Trennungs- und Scheidungssituationen.
Sie verdeutlicht zudem, wie gut sich beide therapeutischen Ansätze gegenseitig ergänzen und bereichern.
Laura Marschallek et al.
erforschten in ihrer qualitativen Logbuchstudie die subjektive Wirksamkeit von Emotionalkörper-Therapie (EKT) auf verschiedene Aspekte.
Auch wenn es sich nur um eine bestimmte Vorgehensweise handelt, ist die Studie dennoch ein Beitrag für die Körperpsychotherapieforschung, der berücksichtigt werden sollte.
Beide Beiträge gehen auch auf den praktischen Nutzen ihrer Studien ein.
Zudem haben wir noch zwei praktische Beiträge in dieser Ausgabe dabei, die Inspiration für die tägliche Arbeit liefern können.
Christina Igelmund stellt Atemtherapie als Teil der Integrativen Verfahren vor.
Atem trägt hier zur leiblichen Umstimmung bei.
Und schließlich teilt Undine Uhlig ihre Erfahrungen in der klinischen Tanztherapie mit Männern und begründet ihre Vorgehensweise anhand bewegungsanalytischer Erkenntnisse.
Ich hoffe, dass Wissenschaft und Praxis in dieser Ausgabe beide nicht zu kurz kommen, und möchte Sie einladen, den Blick zur jeweils anderen Seite zu wagen.
Maren Iman Imran Schriftleitung „körper - tanz - bewegung“.

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