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Extreme Saisons in ERA5
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<p class="p1">Das Projekt INTEXSeas hat sich zum Ziel gesetzt, Extreme auf saisonaler Zeitskala statistisch und bez&#252;glich deren Wettersituationen und dynamischer Prozesse zu untersuchen. Exemplarisch f&#252;r extreme Saisons sind die Hitzesommer 2003 &#252;ber Europa und 2010 &#252;ber Russland, welche immense soziale und wirtschaftliche Auswirkungen zur Folge hatten. Weiterhin werden extrem kalte, trockene, niederschlagsreiche, st&#252;rmische und windarme Saisons in die Untersuchung einbezogen, deren Konsequenzen auch f&#252;r den Agrar- und Energiesektor oder f&#252;r die Tourismusbranche relevant sein k&#246;nnen. Der ERA5 Reanalyse Datensatz von 1950 bis 2021 wird verwendet, um weltweit au&#223;erhalb der Tropen &#252;ber Landgebieten systematisch saisonale Extreme herauszufiltern. Sie basieren auf den Mittelwerten von 2m-Temperatur, Niederschlag und 10m-Wind &#252;ber 3 aufeinanderfolgende Monate (MAM, JJA, usw). F&#252;r die 2m-Temperatur wurde eine Trendkorrektur vorgenommen. Ein Konzept aus statischen Methoden bildet den Rahmen, um r&#228;umlich zusammenh&#228;ngende Gebiete mit den extremsten saisonalen Bedingungen zu bestimmen.<span class="Apple-converted-space">&#160;</span></p>
<p class="p1">In dieser Studie werden die weltweit extremsten 10 und 50 Saisons mit mindestens 40 Jahren Wiederholungsrate verwendet, die sich aus der Rangliste der Fl&#228;chenintegrale &#252;ber die Anomalien der entsprechenden Variablen berechnen. Mit diesem Verfahren befinden sich die Top-50 der Temperatur- und Windextreme bevorzugt &#252;ber den kontinentalen Regionen der Au&#223;ertropen. Aus diesen beiden Variablen entstehen die fl&#228;chenm&#228;&#223;ig gr&#246;&#223;ten Gebiete saisonaler Extreme. Die Niederschlagsextreme hingegen bilden die Gebiete mit der kleinsten Skala. Entsprechend kommen Niederschlagsextreme sehr lokal vor und speziell auch in den Monsun-beeinflussten Regionen der Subtropen. Als Zeitreihe betrachtet scheinen die fr&#252;hen Jahre des Datensatzes vor 1980 h&#228;ufiger von extremen Saisons betroffen zu sein als die aktuelleren. Zeitliche H&#228;ufungen k&#246;nnen beobachtet werden, wo sich &#220;berg&#228;nge von El Nino zu La Nina, verbunden mit einem abnehmenden Nino-3.4 Index vollziehen. Schlie&#223;lich wird gezeigt, welchen Einfluss Tiefdruckgebiete auf die verschiedenen Typen von saisonalen Extremen haben. Daraus ergibt sich, dass <span class="s1">extrem niederschlagsreiche und st&#252;rmische Saisons unabh&#228;ngig von der Jahreszeit durch positive Anomalien der Zyklonenh&#228;ufigkeit im identifizierten Gebiet charakterisiert sind, wohingegen der Beitrag von Zyklonen f&#252;r Temperaturextreme schw&#228;cher und variabel ist.</span></p>
Title: Extreme Saisons in ERA5
Description:
<p class="p1">Das Projekt INTEXSeas hat sich zum Ziel gesetzt, Extreme auf saisonaler Zeitskala statistisch und bez&#252;glich deren Wettersituationen und dynamischer Prozesse zu untersuchen.
Exemplarisch f&#252;r extreme Saisons sind die Hitzesommer 2003 &#252;ber Europa und 2010 &#252;ber Russland, welche immense soziale und wirtschaftliche Auswirkungen zur Folge hatten.
Weiterhin werden extrem kalte, trockene, niederschlagsreiche, st&#252;rmische und windarme Saisons in die Untersuchung einbezogen, deren Konsequenzen auch f&#252;r den Agrar- und Energiesektor oder f&#252;r die Tourismusbranche relevant sein k&#246;nnen.
Der ERA5 Reanalyse Datensatz von 1950 bis 2021 wird verwendet, um weltweit au&#223;erhalb der Tropen &#252;ber Landgebieten systematisch saisonale Extreme herauszufiltern.
Sie basieren auf den Mittelwerten von 2m-Temperatur, Niederschlag und 10m-Wind &#252;ber 3 aufeinanderfolgende Monate (MAM, JJA, usw).
F&#252;r die 2m-Temperatur wurde eine Trendkorrektur vorgenommen.
Ein Konzept aus statischen Methoden bildet den Rahmen, um r&#228;umlich zusammenh&#228;ngende Gebiete mit den extremsten saisonalen Bedingungen zu bestimmen.
<span class="Apple-converted-space">&#160;</span></p>
<p class="p1">In dieser Studie werden die weltweit extremsten 10 und 50 Saisons mit mindestens 40 Jahren Wiederholungsrate verwendet, die sich aus der Rangliste der Fl&#228;chenintegrale &#252;ber die Anomalien der entsprechenden Variablen berechnen.
Mit diesem Verfahren befinden sich die Top-50 der Temperatur- und Windextreme bevorzugt &#252;ber den kontinentalen Regionen der Au&#223;ertropen.
Aus diesen beiden Variablen entstehen die fl&#228;chenm&#228;&#223;ig gr&#246;&#223;ten Gebiete saisonaler Extreme.
Die Niederschlagsextreme hingegen bilden die Gebiete mit der kleinsten Skala.
Entsprechend kommen Niederschlagsextreme sehr lokal vor und speziell auch in den Monsun-beeinflussten Regionen der Subtropen.
Als Zeitreihe betrachtet scheinen die fr&#252;hen Jahre des Datensatzes vor 1980 h&#228;ufiger von extremen Saisons betroffen zu sein als die aktuelleren.
Zeitliche H&#228;ufungen k&#246;nnen beobachtet werden, wo sich &#220;berg&#228;nge von El Nino zu La Nina, verbunden mit einem abnehmenden Nino-3.
4 Index vollziehen.
Schlie&#223;lich wird gezeigt, welchen Einfluss Tiefdruckgebiete auf die verschiedenen Typen von saisonalen Extremen haben.
Daraus ergibt sich, dass <span class="s1">extrem niederschlagsreiche und st&#252;rmische Saisons unabh&#228;ngig von der Jahreszeit durch positive Anomalien der Zyklonenh&#228;ufigkeit im identifizierten Gebiet charakterisiert sind, wohingegen der Beitrag von Zyklonen f&#252;r Temperaturextreme schw&#228;cher und variabel ist.
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