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Le site naturel de Strasbourg et ses aménagements hydrographiques de l'Antiquité à l'époque moderne

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Straßburgs Naturraum und sein hydrographischer Ausbau von der Antike bis zur Moderne Mehrere, in den letzten zehn fahren, im Zentrum Straßburgs durchgeführte präventive Grabungen lieferten aufschlufireiche Antworten auf die Frage der Beziehungen zwischen Agglomeration und alluvialem Naturraum. Die Forschungen konzen-trierten sich sowohl auf die frühzeitliche Siedlung, als auch auf die Rolle der Stadtentwicklung auf das Gewässernetz. Wenn sich auch das ursprüngliche Gewässernetz, durch diese lediglich stichprobenweise durchgefuhrten Grabungen, noch nicht erschliefSen läßt, so ist doch die hierarchische Gliederung der Gewàsser unmittelbar vor der menschlichen Ansiedlung nun recht gut erklärt. Es scheint nicht, daß die antike Stadt versucht batte, dieses hydrographische Netz zu bandigen, Kanalisation und systematische Zuschtittung der Gewàsser setzt erst zu Beginn der Karolingerzeit ein und verstärkt sich mit dem Bau der Befestigungsanlagen zwischen dem XIII und XVII. Jh. : eine der Hauptentwicklungsachsen der mittelalterlichen und modernen Stadt scheint die Bändigung des größten Rheinbettes gewesen zu sein. Durch diese Grabungen wurde schliefilich auch die Frage des Grundwasserspiegels angegangen (global gesehen blieb er zwischen Antike und unserer Zeit stabil) sowie die Frage der Bewohnbarkeitsgrenze, d.h. das von Überschwemmungen nicht betroffene ursprüngliche Bodenniveau. Es stellte sich heraus, daft die Grenze nicht überall gleichzeitig erreicht wurde, da die Ausdehnung der mittelalterlichen Oberstadt gerade durch die Stabilisierung gewisser alluvialer Terrassen bedingt war. Im ganzen brachten diese Forschungen die Gewißheit, daß eine Verbindung zwischen alluvialem Milieu und den Einwirkungen des Menschen besteht : von nun an scheint es nicht mehr möglich, eine strikte Aufgabenteilung zwischen dem Geographen, der sich lediglich mit dem alluvialen Naturraum befafit, und dem Archäologen, der nur die Stadt erforscht, in Erwägung zu Ziehen. Ganz im Gegenteil, die beiden Fâcher müssen interdisziplinär arbeiten, um die näheren Umstände des Aufschwungs der Stadt bis zu Beginn unseres Zeitabschnittes besser zu verstehen.
Title: Le site naturel de Strasbourg et ses aménagements hydrographiques de l'Antiquité à l'époque moderne
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Straßburgs Naturraum und sein hydrographischer Ausbau von der Antike bis zur Moderne Mehrere, in den letzten zehn fahren, im Zentrum Straßburgs durchgeführte präventive Grabungen lieferten aufschlufireiche Antworten auf die Frage der Beziehungen zwischen Agglomeration und alluvialem Naturraum.
Die Forschungen konzen-trierten sich sowohl auf die frühzeitliche Siedlung, als auch auf die Rolle der Stadtentwicklung auf das Gewässernetz.
Wenn sich auch das ursprüngliche Gewässernetz, durch diese lediglich stichprobenweise durchgefuhrten Grabungen, noch nicht erschliefSen läßt, so ist doch die hierarchische Gliederung der Gewàsser unmittelbar vor der menschlichen Ansiedlung nun recht gut erklärt.
Es scheint nicht, daß die antike Stadt versucht batte, dieses hydrographische Netz zu bandigen, Kanalisation und systematische Zuschtittung der Gewàsser setzt erst zu Beginn der Karolingerzeit ein und verstärkt sich mit dem Bau der Befestigungsanlagen zwischen dem XIII und XVII.
Jh.
: eine der Hauptentwicklungsachsen der mittelalterlichen und modernen Stadt scheint die Bändigung des größten Rheinbettes gewesen zu sein.
Durch diese Grabungen wurde schliefilich auch die Frage des Grundwasserspiegels angegangen (global gesehen blieb er zwischen Antike und unserer Zeit stabil) sowie die Frage der Bewohnbarkeitsgrenze, d.
h.
das von Überschwemmungen nicht betroffene ursprüngliche Bodenniveau.
Es stellte sich heraus, daft die Grenze nicht überall gleichzeitig erreicht wurde, da die Ausdehnung der mittelalterlichen Oberstadt gerade durch die Stabilisierung gewisser alluvialer Terrassen bedingt war.
Im ganzen brachten diese Forschungen die Gewißheit, daß eine Verbindung zwischen alluvialem Milieu und den Einwirkungen des Menschen besteht : von nun an scheint es nicht mehr möglich, eine strikte Aufgabenteilung zwischen dem Geographen, der sich lediglich mit dem alluvialen Naturraum befafit, und dem Archäologen, der nur die Stadt erforscht, in Erwägung zu Ziehen.
Ganz im Gegenteil, die beiden Fâcher müssen interdisziplinär arbeiten, um die näheren Umstände des Aufschwungs der Stadt bis zu Beginn unseres Zeitabschnittes besser zu verstehen.

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