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Zur Bedeutung der Eltern-Kind-Beziehung für die physische Gewaltausübung jugendlicher Mädchen – Ergebnisse einer mixed-methods-Studie

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This article addresses the question: What is the explanatory power of the theoretical constructs ‘parenting style’ and ‘parent-child relationship’ for understanding violence among teenage girls? Using a sequential mixed-methods design, we combined data from different sources (interviews and questionnaires) analysed by different methods (grounded theory and correspondence analysis). Within this mixed-methods design, we compared the results of the qualitative analysis of interviews with violence-orientated girls with the results of the correspondence analysis of the cross-sectional survey (n= 243, mean age= 15.2, SD = 1,91). There is a strong relationship between the form of violence applied by the girls and the characteristics of the family dynamics. The utilization of different theoretical constructs (i.e., parenting style and parent-child relationship) reveals these dynamics and enables theoretical reflection on this subject. Zusammenfassung Im Mittelpunkt dieses Artikels steht die Frage nach dem Erklärungsgehalt der theoretischen Konstrukte Erziehungsverhalten und Beziehungsdynamik zwischen Eltern und Heranwachsenden für die Gewaltentwicklung weiblicher Jugendlicher. Über ein sequenzielles mixed-methods-Design werden unterschiedliche Datenquellen (Interviews und Fragebogen) und Analysemethoden (grounded theory und Korrespondenzanalyse)verbunden. Im Rahmen des gewählten mixedmethods-Designs werden die Ergebnisse aus der Analyse von Interviews mit gewaltorientierten Mädchen mit den korrespondenzanalytischen Einsichten aus einer Fragebogenstudie verglichen (n=243, Altersdurchschnitt = 15.2, SD = 1,91). Die Ergebnisse aus den Interviews und den Fragebogendaten zeigen eine hohe Heterogenität in der Art des Zusammenlebens von Familien Gewalt ausübender Mädchen. Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen dem individuellen Gewalthandeln der untersuchten Mädchen und der spezifischen Dynamik des familiären Zusammenlebens. Der Einsatz unterschiedlicher theoretischer Konstrukte (Erziehungsverhalten und Beziehungsdynamik zwischen Eltern und Heranwachsenden) macht diese Dynamiken sichtbar und theoretisch reflektierbar.
Title: Zur Bedeutung der Eltern-Kind-Beziehung für die physische Gewaltausübung jugendlicher Mädchen – Ergebnisse einer mixed-methods-Studie
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This article addresses the question: What is the explanatory power of the theoretical constructs ‘parenting style’ and ‘parent-child relationship’ for understanding violence among teenage girls? Using a sequential mixed-methods design, we combined data from different sources (interviews and questionnaires) analysed by different methods (grounded theory and correspondence analysis).
Within this mixed-methods design, we compared the results of the qualitative analysis of interviews with violence-orientated girls with the results of the correspondence analysis of the cross-sectional survey (n= 243, mean age= 15.
2, SD = 1,91).
There is a strong relationship between the form of violence applied by the girls and the characteristics of the family dynamics.
The utilization of different theoretical constructs (i.
e.
, parenting style and parent-child relationship) reveals these dynamics and enables theoretical reflection on this subject.
Zusammenfassung Im Mittelpunkt dieses Artikels steht die Frage nach dem Erklärungsgehalt der theoretischen Konstrukte Erziehungsverhalten und Beziehungsdynamik zwischen Eltern und Heranwachsenden für die Gewaltentwicklung weiblicher Jugendlicher.
Über ein sequenzielles mixed-methods-Design werden unterschiedliche Datenquellen (Interviews und Fragebogen) und Analysemethoden (grounded theory und Korrespondenzanalyse)verbunden.
Im Rahmen des gewählten mixedmethods-Designs werden die Ergebnisse aus der Analyse von Interviews mit gewaltorientierten Mädchen mit den korrespondenzanalytischen Einsichten aus einer Fragebogenstudie verglichen (n=243, Altersdurchschnitt = 15.
2, SD = 1,91).
Die Ergebnisse aus den Interviews und den Fragebogendaten zeigen eine hohe Heterogenität in der Art des Zusammenlebens von Familien Gewalt ausübender Mädchen.
Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen dem individuellen Gewalthandeln der untersuchten Mädchen und der spezifischen Dynamik des familiären Zusammenlebens.
Der Einsatz unterschiedlicher theoretischer Konstrukte (Erziehungsverhalten und Beziehungsdynamik zwischen Eltern und Heranwachsenden) macht diese Dynamiken sichtbar und theoretisch reflektierbar.

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