Search engine for discovering works of Art, research articles, and books related to Art and Culture
ShareThis
Javascript must be enabled to continue!

Die illuminierten Handschriften der Universitätsbibliothek Graz 1225‒1300

View through CrossRef
Handschriften gehören zu den vielschichtigsten Zeugnissen des Mittelalters und sind Quellen von unschätzbarem Wert, die wichtige Informationen sowohl zu ihrer jeweiligen Epoche als auch zu ihrer Bedeutung für die Gegenwart liefern. Der vorliegende Band basiert auf der wissenschaftlichen Tiefenerschließung von 86 illuminierten Handschriften und Fragmenten, die aus säkularisierten Klöstern der Steiermark, Kärntens und Sloweniens stammen und sich heute in der Grazer Universitätsbibliothek befinden. Die zwischen 1225 und 1300 entstandenen Werke wurden aus kunsthistorischer Perspektive ausgewertet und in ihren historischen, kulturellen sowie intellektuellen Kontext eingebettet. Dabei ließ sich feststellen, dass es sich bei vielen Handschriften um Importe aus großen Buchproduktionszentren Europas, wie Bologna, Paris oder Südfrankreich, handelt und nur verhältnismäßig wenige Werke in den heimischen Konventen entstanden sind, aus denen sie überliefert wurden. Die Publikation bietet so wichtige Erkenntnisse zur Internationalität der Buchkultur im 13. Jahrhundert. Der Aufbau des Katalogs folgt dem Format der bereits erschienenen Veröffentlichungen aus dieser Reihe: Auf einen einleitenden Abschnitt folgen Objektbeschreibungen, in denen auf die Materialität (Codicologie, Einband, Provenienz) sowie den Inhalt der Werke eingegangen wird. Im primär kunsthistorisch ausgerichteten Hauptteil dieser Texte wird der Buchschmuck charakterisiert und stilkritisch analysiert. Ein umfangreicher Tafelband zur Veranschaulichung und Untermauerung der im Textteil vorgelegten Argumentationen sowie ein ausführliches Register und Literaturverzeichnis vervollständigen den Katalog. Der Aufbau des Katalogs folgt dem Format der bereits erschienenen Veröffentlichungen aus dieser Reihe: Auf einen einleitenden Abschnitt folgen Objektbeschreibungen, in denen auf die Materialität (Codicologie, Einband, Provenienz) sowie den Inhalt der Werke eingegangen wird. Im primär kunsthistorisch ausgerichteten Hauptteil dieser Texte wird der Buchschmuck charakterisiert und stilkritisch analysiert. Ein umfangreicher Tafelband zur Veranschaulichung und Untermauerung der im Textteil vorgelegten Argumentationen sowie ein ausführliches Register und Literaturverzeichnis vervollständigen den Katalog.
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Title: Die illuminierten Handschriften der Universitätsbibliothek Graz 1225‒1300
Description:
Handschriften gehören zu den vielschichtigsten Zeugnissen des Mittelalters und sind Quellen von unschätzbarem Wert, die wichtige Informationen sowohl zu ihrer jeweiligen Epoche als auch zu ihrer Bedeutung für die Gegenwart liefern.
Der vorliegende Band basiert auf der wissenschaftlichen Tiefenerschließung von 86 illuminierten Handschriften und Fragmenten, die aus säkularisierten Klöstern der Steiermark, Kärntens und Sloweniens stammen und sich heute in der Grazer Universitätsbibliothek befinden.
Die zwischen 1225 und 1300 entstandenen Werke wurden aus kunsthistorischer Perspektive ausgewertet und in ihren historischen, kulturellen sowie intellektuellen Kontext eingebettet.
Dabei ließ sich feststellen, dass es sich bei vielen Handschriften um Importe aus großen Buchproduktionszentren Europas, wie Bologna, Paris oder Südfrankreich, handelt und nur verhältnismäßig wenige Werke in den heimischen Konventen entstanden sind, aus denen sie überliefert wurden.
Die Publikation bietet so wichtige Erkenntnisse zur Internationalität der Buchkultur im 13.
Jahrhundert.
Der Aufbau des Katalogs folgt dem Format der bereits erschienenen Veröffentlichungen aus dieser Reihe: Auf einen einleitenden Abschnitt folgen Objektbeschreibungen, in denen auf die Materialität (Codicologie, Einband, Provenienz) sowie den Inhalt der Werke eingegangen wird.
Im primär kunsthistorisch ausgerichteten Hauptteil dieser Texte wird der Buchschmuck charakterisiert und stilkritisch analysiert.
Ein umfangreicher Tafelband zur Veranschaulichung und Untermauerung der im Textteil vorgelegten Argumentationen sowie ein ausführliches Register und Literaturverzeichnis vervollständigen den Katalog.
Der Aufbau des Katalogs folgt dem Format der bereits erschienenen Veröffentlichungen aus dieser Reihe: Auf einen einleitenden Abschnitt folgen Objektbeschreibungen, in denen auf die Materialität (Codicologie, Einband, Provenienz) sowie den Inhalt der Werke eingegangen wird.
Im primär kunsthistorisch ausgerichteten Hauptteil dieser Texte wird der Buchschmuck charakterisiert und stilkritisch analysiert.
Ein umfangreicher Tafelband zur Veranschaulichung und Untermauerung der im Textteil vorgelegten Argumentationen sowie ein ausführliches Register und Literaturverzeichnis vervollständigen den Katalog.

Related Results

Qualitätsmonitor 2020
Qualitätsmonitor 2020
Die Qualität der Versorgung, ihre Sicherung, Verbesserung und Incentivierung sind das erklärte Ziel der Gesetzgebung im Gesundheitswesen der letzten Jahre. Der Qualitätsmonitor wid...
Erinnern, Umschreiben, Vergessen
Erinnern, Umschreiben, Vergessen
Der Blick auf wissenschaftliche Disziplinen und ihre Geschichte ändert sich, sobald Akte der Überlieferung als machtförmige soziale Praktiken betrachtet werden. Als solche ziehen s...
Willibald Gebhardt und seine Nachfolger
Willibald Gebhardt und seine Nachfolger
In diesem Buch werden die Vorträge des dritten "Gebhardt-Symposiums" veröffentlicht, das vom Willibald-Gebhardt-Institut gemeinsam mit der Deutschen Olympischen Akademie Willi Daum...
Normstabilisierung und Schuldvorwurf
Normstabilisierung und Schuldvorwurf
Dieses Werk nimmt sich dem Wesen strafrechtlicher Schuld und damit dem Herzstück der Strafrechtstheorie an. Die Untersuchung widmet sich der Frage nach der Relevanz des Strafrechts...
IDT 2017, Band 1
IDT 2017, Band 1
Unter dem Motto ‚Brücken gestalten – mit Deutsch verbinden: Menschen – Lebenswelten – Kulturen‘ fand 2017 in Freiburg (CH) die XVI...
Herbert Linder
Herbert Linder
Herbert Linder (1941-2000) war einer der herausragenden Filmkritiker der Bundesrepublik, heute ist er weitgehend in Vergessenheit geraten. Doch wie der neue Band aus der Reihe "Fil...

Back to Top