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Thomas befördert Thomas befördert Thomas – Geschlechterbezogene Stereotype und ihre Implikationen für die Besetzung von CTO-Positionen
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ZusammenfassungSeit Jahrzehnten ist und bleibt die Anzahl von Frauen in der Position des Chief Technology Officer (CTO) niedrig. Das Resultat sind wirtschaftliche und soziale Nachteile sowohl für Unternehmen als auch für die Gesellschaft. Mögliche Ursachen für das ungleiche Geschlechterverhältnis in der IT-Führung beschäftigen Forschung und Praxis gleichermaßen. Da sich etwaige Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Hinblick auf Beförderungswürdigkeit oder Ambition nicht biologisch erklären lassen, rücken zunehmend soziale Konstruktionen der CTO-Rolle und ihrer Merkmale in den Fokus. Diese Studie geht der Frage nach, welche geschlechterbezogenen Stereotype in diesem Zusammenhang im deutschsprachigen Raum existieren. Dazu werden qualitative Daten aus 12 Fokusgruppen mittels explorativer Datenanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die verbreiteten Vorstellungen von einer CTO-Position überwiegend männlich konnotiert sind. In den drei identifizierten Stereotypen spiegelt sich das gesellschaftliche Bild eines männlichen, bereits in jungen Jahren stark geförderten und gut ausgebildeten Ideals wider, welches als Voraussetzung angesehen wird, um die technisch geprägte Führungsrolle erfolgreich ausfüllen zu können. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Handlungsoptionen für Wissenschaft und Praxis diskutiert.
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Title: Thomas befördert Thomas befördert Thomas – Geschlechterbezogene Stereotype und ihre Implikationen für die Besetzung von CTO-Positionen
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ZusammenfassungSeit Jahrzehnten ist und bleibt die Anzahl von Frauen in der Position des Chief Technology Officer (CTO) niedrig.
Das Resultat sind wirtschaftliche und soziale Nachteile sowohl für Unternehmen als auch für die Gesellschaft.
Mögliche Ursachen für das ungleiche Geschlechterverhältnis in der IT-Führung beschäftigen Forschung und Praxis gleichermaßen.
Da sich etwaige Unterschiede zwischen Männern und Frauen im Hinblick auf Beförderungswürdigkeit oder Ambition nicht biologisch erklären lassen, rücken zunehmend soziale Konstruktionen der CTO-Rolle und ihrer Merkmale in den Fokus.
Diese Studie geht der Frage nach, welche geschlechterbezogenen Stereotype in diesem Zusammenhang im deutschsprachigen Raum existieren.
Dazu werden qualitative Daten aus 12 Fokusgruppen mittels explorativer Datenanalyse ausgewertet.
Die Ergebnisse zeigen, dass die verbreiteten Vorstellungen von einer CTO-Position überwiegend männlich konnotiert sind.
In den drei identifizierten Stereotypen spiegelt sich das gesellschaftliche Bild eines männlichen, bereits in jungen Jahren stark geförderten und gut ausgebildeten Ideals wider, welches als Voraussetzung angesehen wird, um die technisch geprägte Führungsrolle erfolgreich ausfüllen zu können.
Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Handlungsoptionen für Wissenschaft und Praxis diskutiert.
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