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Arbeitssuchverhalten, Selbstfürsorge und psychische Gesundheit langzeitarbeitsloser Menschen – eine quantitative Evaluation des Projekts INGE

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Die negativen Folgen von Arbeitslosigkeit machen effektive Interventionen zur Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen nötig. Ein Pilotprojekt für diese Zielgruppe ist das Projekt INGE in Bamberg, das in der vorliegenden Studie quantitativ formativ evaluiert wird. In einer konfirmatorischen Fragebogenstudie wurden 37 Projektteilnehmende mit einer Kontrollgruppe von 25 Personen verglichen, um zu prüfen, inwieweit die Intervention Arbeitssuchverhalten, Selbstfürsorge und psychische Gesundheit fördert. Zusätzlich wurden mögliche Mediator- und Moderatorvariablen untersucht. Die Ergebnisse zeigen signifikante positive Effekte der Projektteilnahme auf die Selbstfürsorge und die psychische Gesundheit, jedoch keinen Effekt auf das Arbeitssuchverhalten. Es gibt eingeschränkte Hinweise darauf, dass Neurotizismus den Zusammenhang zwischen Projektteilnahme und psychischer Gesundheit moderieren könnte. Der Zusammenhang zwischen Projektteilnahme und Arbeitssuchverhalten wurde nicht durch berufliche Selbstwirksamkeit mediiert. Die Befunde tragen zum Erkenntnisfortschritt zu wirksamen Interventionen für langzeitarbeitslose Menschen bei und geben Anregungen zur Weiterentwicklung des Projekts.
Universitatsbibliothek Bamberg
Title: Arbeitssuchverhalten, Selbstfürsorge und psychische Gesundheit langzeitarbeitsloser Menschen – eine quantitative Evaluation des Projekts INGE
Description:
Die negativen Folgen von Arbeitslosigkeit machen effektive Interventionen zur Unterstützung langzeitarbeitsloser Menschen nötig.
Ein Pilotprojekt für diese Zielgruppe ist das Projekt INGE in Bamberg, das in der vorliegenden Studie quantitativ formativ evaluiert wird.
In einer konfirmatorischen Fragebogenstudie wurden 37 Projektteilnehmende mit einer Kontrollgruppe von 25 Personen verglichen, um zu prüfen, inwieweit die Intervention Arbeitssuchverhalten, Selbstfürsorge und psychische Gesundheit fördert.
Zusätzlich wurden mögliche Mediator- und Moderatorvariablen untersucht.
Die Ergebnisse zeigen signifikante positive Effekte der Projektteilnahme auf die Selbstfürsorge und die psychische Gesundheit, jedoch keinen Effekt auf das Arbeitssuchverhalten.
Es gibt eingeschränkte Hinweise darauf, dass Neurotizismus den Zusammenhang zwischen Projektteilnahme und psychischer Gesundheit moderieren könnte.
Der Zusammenhang zwischen Projektteilnahme und Arbeitssuchverhalten wurde nicht durch berufliche Selbstwirksamkeit mediiert.
Die Befunde tragen zum Erkenntnisfortschritt zu wirksamen Interventionen für langzeitarbeitslose Menschen bei und geben Anregungen zur Weiterentwicklung des Projekts.

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