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Die nicht-alkoholische Steatohepatitis – eine neue Epidemie
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Die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), das metabolische Syndrom der Leber, pathophysiologisch durch die Folgen des Übergewichtes (Insulinresistenz, Freisetzung freier Radikale, chronische Entzündungskonstellationen) gekennzeichnet, hat in den Vereinigten Staaten, aber auch in Europa epidemische Ausmasse gewonnen. Die Diagnose, bei Übergewicht, fehlendem Alkoholabusus und entsprechenden Zusatzerkrankungen (Hypertonie, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie, etc.) vermutet, wird durch die feingewebliche Untersuchung gesichert. Während die blande Fettleber eine günstige Prognose aufweist, gilt dies nicht für eine bereits vorhandene Fibrose. In solchen Fällen kann die Erkrankung zur Zirrhose und sogar zum Leberzellkarzinom voranschreiten. Die Therapiemöglichkeiten sind limitiert. Langsame Reduktion des Körpergewichtes, vermehrte Bewegung, Behandlung der Kofaktoren, insbesondere der Hypertonie und des Diabetes mellitus sind zentrale Therapieaspekte. Ob die – pathophysiologisch sinnvolle – Behandlung mit Glitazonen einen definitiven Stellenwert in der NASH-Therapie erlangen wird, bleibt abzuwarten.
Title: Die nicht-alkoholische Steatohepatitis – eine neue Epidemie
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Die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), das metabolische Syndrom der Leber, pathophysiologisch durch die Folgen des Übergewichtes (Insulinresistenz, Freisetzung freier Radikale, chronische Entzündungskonstellationen) gekennzeichnet, hat in den Vereinigten Staaten, aber auch in Europa epidemische Ausmasse gewonnen.
Die Diagnose, bei Übergewicht, fehlendem Alkoholabusus und entsprechenden Zusatzerkrankungen (Hypertonie, Diabetes mellitus, Hyperlipidämie, etc.
) vermutet, wird durch die feingewebliche Untersuchung gesichert.
Während die blande Fettleber eine günstige Prognose aufweist, gilt dies nicht für eine bereits vorhandene Fibrose.
In solchen Fällen kann die Erkrankung zur Zirrhose und sogar zum Leberzellkarzinom voranschreiten.
Die Therapiemöglichkeiten sind limitiert.
Langsame Reduktion des Körpergewichtes, vermehrte Bewegung, Behandlung der Kofaktoren, insbesondere der Hypertonie und des Diabetes mellitus sind zentrale Therapieaspekte.
Ob die – pathophysiologisch sinnvolle – Behandlung mit Glitazonen einen definitiven Stellenwert in der NASH-Therapie erlangen wird, bleibt abzuwarten.
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