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Verfasst. Harald Lindig zwischen den Zeilen.
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Der Beitrag porträtiert Harald Lindig, Physiker und Autor, und folgt seinem Weg von der Studienzeit in Jena bis in den Ruhestand in Thüringen. Ausgangspunkt ist der Physikerfasching 1972, dessen satirische Texte beinahe zur Exmatrikulation führten, und dessen Echo bis in die Schulprüfung 2015 reicht. Leitthese: Lindigs Biografie zeigt, wie kreatives Schreiben und naturwissenschaftliche Praxis in der DDR und in der Transformationszeit nach 1990 auf politische und soziale Grenzen treffen – und dennoch produktiv bleiben. Wichtige Befunde: wechselnde Arbeitsfelder vom Eisenhüttenkombinat über Robotron (Mikroprozessortechnik) und Rationalisierung im Porzellanwerk bis zur Glasindustrie (1991 „Kaltes Ende“), dem Handel und später der Projektleitung für Vakuumanlagen; zugleich kontinuierliches literarisches Arbeiten (u. a. Lyrikband 2012). Kontext: Hochschulpolitik und Parteidisziplin, Betriebe der DDR, Deindustrialisierung nach der Wende, regionale Arbeitsmärkte Thüringens. Quellen/Methode: erzählende Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Berufs- und Lebensstationen. Bedeutung: anschauliche Mikroperspektive auf Zensur, Alltagskonflikte und Brüche von Erwerbsbiografien. Die Abbildungen dokumentieren zentrale Stationen und Milieus und veranschaulichen Brüche und Kontinuitäten der Erzählung.
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Title: Verfasst. Harald Lindig zwischen den Zeilen.
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Der Beitrag porträtiert Harald Lindig, Physiker und Autor, und folgt seinem Weg von der Studienzeit in Jena bis in den Ruhestand in Thüringen.
Ausgangspunkt ist der Physikerfasching 1972, dessen satirische Texte beinahe zur Exmatrikulation führten, und dessen Echo bis in die Schulprüfung 2015 reicht.
Leitthese: Lindigs Biografie zeigt, wie kreatives Schreiben und naturwissenschaftliche Praxis in der DDR und in der Transformationszeit nach 1990 auf politische und soziale Grenzen treffen – und dennoch produktiv bleiben.
Wichtige Befunde: wechselnde Arbeitsfelder vom Eisenhüttenkombinat über Robotron (Mikroprozessortechnik) und Rationalisierung im Porzellanwerk bis zur Glasindustrie (1991 „Kaltes Ende“), dem Handel und später der Projektleitung für Vakuumanlagen; zugleich kontinuierliches literarisches Arbeiten (u.
a.
Lyrikband 2012).
Kontext: Hochschulpolitik und Parteidisziplin, Betriebe der DDR, Deindustrialisierung nach der Wende, regionale Arbeitsmärkte Thüringens.
Quellen/Methode: erzählende Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Berufs- und Lebensstationen.
Bedeutung: anschauliche Mikroperspektive auf Zensur, Alltagskonflikte und Brüche von Erwerbsbiografien.
Die Abbildungen dokumentieren zentrale Stationen und Milieus und veranschaulichen Brüche und Kontinuitäten der Erzählung.
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