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Reallaborforschung – ein vielversprechender Ansatz für die Soziale Arbeit?

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Zusammenfassung Reallabore adressieren als innovatives Forschungsformat an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis reale gesellschaftliche Herausforderungen, indem sie transdisziplinäre Zusammenarbeit mit experimentellem Arbeiten kombinieren. Dabei steht besonders die intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure – und zwar von Problemfindung bis Ergebnistransfer – im Vordergrund. Reallaborforschung erfreut sich vor allem dort zunehmender Popularität, wo Lösungen gemeinsam mit Expert*innen und Anwender*innen bzw. Adressat*innen gefunden und umgesetzt werden sollen, etwa im Bereich der nachhaltigen Stadtgestaltung oder technischer Innovationen. Reallabore bieten einen infrastrukturellen Rahmen, um Probleme gemeinsam mit Praxisakteuren, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu definieren, Lösungen zu entwickeln und unter realen Bedingungen zu testen. In der Sozialen Arbeit findet Reallaborforschung bislang überraschend wenig Beachtung, obwohl sie mit ihrem Fokus auf soziale Innovation und gesellschaftliche Transformation den Kernprinzipien der Profession entspricht. So können Reallabore thematisch etwa an der sozialarbeiterischen Handlungspraxis, ihrer organisationalen Rahmung oder der gesellschaftlichen Einbettung ansetzen und gemeinsam mit relevanten Akteursgruppen Veränderungs- und Entwicklungsprozesse mitgestalten. Im vorliegenden Beitrag werden die Motivationen der Reallaborforschung, idealtypische Aspekte, zentrale Diskurslinien und konstitutive Merkmale beschrieben, bevor mögliche Ansätze und Wege zur praktischen Initiierung vorgestellt werden.
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Title: Reallaborforschung – ein vielversprechender Ansatz für die Soziale Arbeit?
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Zusammenfassung Reallabore adressieren als innovatives Forschungsformat an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis reale gesellschaftliche Herausforderungen, indem sie transdisziplinäre Zusammenarbeit mit experimentellem Arbeiten kombinieren.
Dabei steht besonders die intensive Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure – und zwar von Problemfindung bis Ergebnistransfer – im Vordergrund.
Reallaborforschung erfreut sich vor allem dort zunehmender Popularität, wo Lösungen gemeinsam mit Expert*innen und Anwender*innen bzw.
Adressat*innen gefunden und umgesetzt werden sollen, etwa im Bereich der nachhaltigen Stadtgestaltung oder technischer Innovationen.
Reallabore bieten einen infrastrukturellen Rahmen, um Probleme gemeinsam mit Praxisakteuren, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu definieren, Lösungen zu entwickeln und unter realen Bedingungen zu testen.
In der Sozialen Arbeit findet Reallaborforschung bislang überraschend wenig Beachtung, obwohl sie mit ihrem Fokus auf soziale Innovation und gesellschaftliche Transformation den Kernprinzipien der Profession entspricht.
So können Reallabore thematisch etwa an der sozialarbeiterischen Handlungspraxis, ihrer organisationalen Rahmung oder der gesellschaftlichen Einbettung ansetzen und gemeinsam mit relevanten Akteursgruppen Veränderungs- und Entwicklungsprozesse mitgestalten.
Im vorliegenden Beitrag werden die Motivationen der Reallaborforschung, idealtypische Aspekte, zentrale Diskurslinien und konstitutive Merkmale beschrieben, bevor mögliche Ansätze und Wege zur praktischen Initiierung vorgestellt werden.

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