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Schule-Freizeit-Konflikte, Wertorientierungen und motivationale Interferenz in der Freizeit

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Zusammenfassung. In einer Untersuchung an jugendlichen Schülern 1 Der Begriff „Schüler” bezeichnet in diesem Beitrag Schülerinnen und Schüler. aus fünf Ländern wurden Zusammenhänge zwischen individuellen Wertorientierungen auf der einen Seite und der Häufigkeit von Konflikten zwischen einer schulischen und einer Freizeittätigkeit, Entscheidungen in solchen Konflikten, Erleben motivationaler Interferenz während der anschließenden Ausübung der Freizeittätigkeit und investierter außerschulischer Lernzeit andererseits ermittelt. An der Fragebogenstudie nahmen 491 deutsche, 202 italienische, 168 kroatische, 221 mexikanische und 200 indische Schüler, meist aus katholischen Schulen, teil. Die Stichproben unterschieden sich deutlich in „moderner” und „postmoderner” Wertorientierung, dem Interferenzerleben bei der Freizeittätigkeit nach einem Schule-Freizeit-Konflikt und der außerschulischen Lernzeit. Unter Konstanthaltung von Alter und Geschlecht ging postmoderne Wertorientierung mit der Entscheidung für die Freizeittätigkeit in Schule-Freizeit-Konflikten, niedrigem Interferenzerleben in der Freizeit sowie geringem Zeitinvestment für Lernen einher. Trotz erheblicher Mittelwertunterschiede zwischen den Stichproben waren die Zusammenhangsmuster über die Stichproben relativ konsistent, was für deren Generalisierbarkeit spricht.
Title: Schule-Freizeit-Konflikte, Wertorientierungen und motivationale Interferenz in der Freizeit
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Zusammenfassung.
In einer Untersuchung an jugendlichen Schülern 1 Der Begriff „Schüler” bezeichnet in diesem Beitrag Schülerinnen und Schüler.
aus fünf Ländern wurden Zusammenhänge zwischen individuellen Wertorientierungen auf der einen Seite und der Häufigkeit von Konflikten zwischen einer schulischen und einer Freizeittätigkeit, Entscheidungen in solchen Konflikten, Erleben motivationaler Interferenz während der anschließenden Ausübung der Freizeittätigkeit und investierter außerschulischer Lernzeit andererseits ermittelt.
An der Fragebogenstudie nahmen 491 deutsche, 202 italienische, 168 kroatische, 221 mexikanische und 200 indische Schüler, meist aus katholischen Schulen, teil.
Die Stichproben unterschieden sich deutlich in „moderner” und „postmoderner” Wertorientierung, dem Interferenzerleben bei der Freizeittätigkeit nach einem Schule-Freizeit-Konflikt und der außerschulischen Lernzeit.
Unter Konstanthaltung von Alter und Geschlecht ging postmoderne Wertorientierung mit der Entscheidung für die Freizeittätigkeit in Schule-Freizeit-Konflikten, niedrigem Interferenzerleben in der Freizeit sowie geringem Zeitinvestment für Lernen einher.
Trotz erheblicher Mittelwertunterschiede zwischen den Stichproben waren die Zusammenhangsmuster über die Stichproben relativ konsistent, was für deren Generalisierbarkeit spricht.

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