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Mächtig nah – Beeinflusst Macht die Wahrnehmung von Distanzen?
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Die vorliegende Studie untersuchte den Einfluss von Macht auf die Wahrnehmung von Distanzen. Zudem wurde der Einfluss auf die Sicherheit bezüglich des eigenen Wissens und auf die Wahrnehmung der eigenen Körpergröße untersucht, sowie auf die Wahrnehmung von Raumgrößen und Raumvolumina. Hierfür wurde das subjektive Machtempfinden der Teilnehmenden (N = 120) mit einem neu entwickelten Szenario manipuliert, welches Elemente von imaginativen Rollenzuweisungen sowie episodischen Erinnerungsaufgaben vereint. Es folgte eine Reihe von Distanz-, Raumgrößen- und Raumvolumina-Schätzungen durch die beiden randomisiert zugewiesenen Gruppen („hohe Macht“ und „niedrige Macht“). Entgegen der Hypothesen zeigte die Bedingung der hohen Macht keine geringeren Distanz-, Raumgrößen- oder Raumvolumina-Schätzungen durch die Versuchspersonen als die Bedingung der niedrigen Macht. Dies kann als ein erstes Indiz dafür gesehen werden, dass Macht keinen Einfluss auf die Wahrnehmung dieser räumlichen Dimensionen hat. Für die Sicherheit bezüglich des eigenen Wissens fand sich ein kleiner Effekt. Die wahrgenommene Körpergröße unterschied sich nicht zwischen den Gruppen.
Title: Mächtig nah – Beeinflusst Macht die Wahrnehmung von Distanzen?
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Die vorliegende Studie untersuchte den Einfluss von Macht auf die Wahrnehmung von Distanzen.
Zudem wurde der Einfluss auf die Sicherheit bezüglich des eigenen Wissens und auf die Wahrnehmung der eigenen Körpergröße untersucht, sowie auf die Wahrnehmung von Raumgrößen und Raumvolumina.
Hierfür wurde das subjektive Machtempfinden der Teilnehmenden (N = 120) mit einem neu entwickelten Szenario manipuliert, welches Elemente von imaginativen Rollenzuweisungen sowie episodischen Erinnerungsaufgaben vereint.
Es folgte eine Reihe von Distanz-, Raumgrößen- und Raumvolumina-Schätzungen durch die beiden randomisiert zugewiesenen Gruppen („hohe Macht“ und „niedrige Macht“).
Entgegen der Hypothesen zeigte die Bedingung der hohen Macht keine geringeren Distanz-, Raumgrößen- oder Raumvolumina-Schätzungen durch die Versuchspersonen als die Bedingung der niedrigen Macht.
Dies kann als ein erstes Indiz dafür gesehen werden, dass Macht keinen Einfluss auf die Wahrnehmung dieser räumlichen Dimensionen hat.
Für die Sicherheit bezüglich des eigenen Wissens fand sich ein kleiner Effekt.
Die wahrgenommene Körpergröße unterschied sich nicht zwischen den Gruppen.
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