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Seltene Vögel in Schleswig-Holstein und Hamburg 2017 – Jahresbericht der AK-SH/HH

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Für 2017 legt die Avifaunistische Kommission Schleswig-Holstein und Hamburg (AK-SH/HH) zum zweiten Mal einen Jahresbericht vor. Neben den von der AK-SH/HH beurteilten Meldungen werden auch Beobachtungen von Arten in der Zuständigkeit der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) aufgeführt. Aus dem Kalenderjahr 2017 wurden 192 Meldungen von 59 Taxa bearbeitet (AK-SH/HH und DAK), von denen 166 in Kategorie A anerkannt wurden. Herausragend war der Erstnachweis des Steinortolans Emberiza buchanani für das Bearbeitungsgebiet (dritter Nachweis für Deutschland). Von Würgfalke Falco cherrug, Wanderlaubsänger Phylloscopus borealis und Bartlaubsänger P. schwarzi gelang jeweils der zweite Nachweis für die Region. Gleich zwei Tienschan-Laubsänger P. humei stellten den dritten und vierten Nachweis der Art für das Bearbeitungsgebiet dar. Ebenfalls vierte Nachweise gab es von Großem Schlammläufer Limnodromus scolopaceus, Elfenbeinmöwe Pagophila eburnea, Eleonorenfalke Falco eleonorae und Schwarzstirnwürger Lanius minor. Der fünfte Nachweis erfolgte für die Kurzzehenlerche Calandrella brachydactyla. Der bekannte Schwarzbrauenalbatros Thalassarche melanophris war auch 2017 wieder im Rantumbecken auf Sylt zu beobachten. Mit einer besonders hohen Anzahl an Nachweisen fiel der Waldpieper Anthus hodgsoni auf (20 Nachweise für Deutschland, davon elf aus unserer Region). Einen ungewöhnlich starken Einflug gab es von Kiefernkreuzschnäbeln Loxia pytyopsittacus im Winter 2017/18 (36 Beobachtungen mit mind. 158 Ind.). Vom Schlangenadler Circaetus gallicus gelangen gleich drei Nachweise, nachdem die Art zuletzt 2012 bei uns festgestellt worden war. Schließlich erfolgte noch ein bemerkenswerte Einflug von Eismöwen Larus hyperboreus und Polarmöwen L. glaucoides an den Küsten Westund Mitteleuropas, der sich auch in Schleswig-Holstein und Hamburg bemerkbar machte (17 bzw. 7 Nachweise).
University Library J. C. Senckenberg
Title: Seltene Vögel in Schleswig-Holstein und Hamburg 2017 – Jahresbericht der AK-SH/HH
Description:
Für 2017 legt die Avifaunistische Kommission Schleswig-Holstein und Hamburg (AK-SH/HH) zum zweiten Mal einen Jahresbericht vor.
Neben den von der AK-SH/HH beurteilten Meldungen werden auch Beobachtungen von Arten in der Zuständigkeit der Deutschen Avifaunistischen Kommission (DAK) aufgeführt.
Aus dem Kalenderjahr 2017 wurden 192 Meldungen von 59 Taxa bearbeitet (AK-SH/HH und DAK), von denen 166 in Kategorie A anerkannt wurden.
Herausragend war der Erstnachweis des Steinortolans Emberiza buchanani für das Bearbeitungsgebiet (dritter Nachweis für Deutschland).
Von Würgfalke Falco cherrug, Wanderlaubsänger Phylloscopus borealis und Bartlaubsänger P.
schwarzi gelang jeweils der zweite Nachweis für die Region.
Gleich zwei Tienschan-Laubsänger P.
humei stellten den dritten und vierten Nachweis der Art für das Bearbeitungsgebiet dar.
Ebenfalls vierte Nachweise gab es von Großem Schlammläufer Limnodromus scolopaceus, Elfenbeinmöwe Pagophila eburnea, Eleonorenfalke Falco eleonorae und Schwarzstirnwürger Lanius minor.
Der fünfte Nachweis erfolgte für die Kurzzehenlerche Calandrella brachydactyla.
Der bekannte Schwarzbrauenalbatros Thalassarche melanophris war auch 2017 wieder im Rantumbecken auf Sylt zu beobachten.
Mit einer besonders hohen Anzahl an Nachweisen fiel der Waldpieper Anthus hodgsoni auf (20 Nachweise für Deutschland, davon elf aus unserer Region).
Einen ungewöhnlich starken Einflug gab es von Kiefernkreuzschnäbeln Loxia pytyopsittacus im Winter 2017/18 (36 Beobachtungen mit mind.
158 Ind.
).
Vom Schlangenadler Circaetus gallicus gelangen gleich drei Nachweise, nachdem die Art zuletzt 2012 bei uns festgestellt worden war.
Schließlich erfolgte noch ein bemerkenswerte Einflug von Eismöwen Larus hyperboreus und Polarmöwen L.
glaucoides an den Küsten Westund Mitteleuropas, der sich auch in Schleswig-Holstein und Hamburg bemerkbar machte (17 bzw.
7 Nachweise).

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