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Harald Schmidts inszenierte Ereignislosigkeit

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Felix Haenlein widmet sich in diesem Beitrag den für die Harald-Schmidt-Show konstitutiven Verfahren der Inszenierung einer spezifischen Ereignislosigkeit, die mit Formen der Alltagspopularisierung einhergehen. Anhand ausgewählter Sendungsausschnitte wird gezeigt, wie die vordergründige Ereignislosigkeit das Medium Fernsehen selbst ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt. Denn wenn Harald Schmidt und Manuel Andrack Alltägliches nachstellen, dann wird dabei auch immer mitgespielt, dass die beiden Szenen spielen. Auch wenn Schmidts Analysen der dargestellten Alltagszenen als scharfe Beobachtungen wirklicher Begebenheiten daherkommen, offenbaren sie sich dennoch erst als eine vom Fernsehen erzeugte Wirklichkeit, als die sie die Sendung zu lesen gibt und die das Fernsehen mitveranstaltet.
Title: Harald Schmidts inszenierte Ereignislosigkeit
Description:
Felix Haenlein widmet sich in diesem Beitrag den für die Harald-Schmidt-Show konstitutiven Verfahren der Inszenierung einer spezifischen Ereignislosigkeit, die mit Formen der Alltagspopularisierung einhergehen.
Anhand ausgewählter Sendungsausschnitte wird gezeigt, wie die vordergründige Ereignislosigkeit das Medium Fernsehen selbst ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt.
Denn wenn Harald Schmidt und Manuel Andrack Alltägliches nachstellen, dann wird dabei auch immer mitgespielt, dass die beiden Szenen spielen.
Auch wenn Schmidts Analysen der dargestellten Alltagszenen als scharfe Beobachtungen wirklicher Begebenheiten daherkommen, offenbaren sie sich dennoch erst als eine vom Fernsehen erzeugte Wirklichkeit, als die sie die Sendung zu lesen gibt und die das Fernsehen mitveranstaltet.

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