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Gerhard Fricke et la germanistique à la Reichsuniversität de Strasbourg

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Über die Rolle, die der Germanistik im Rahmen der Reichsuniversität Straßburg zugedacht war, gibt der Fall des Germanisten Gerhard Fricke Auskunft. Ein Befürworter der von der neuen Generation der deutschen Germanisten in den sechziger Jahren scharf kritisierten Entwicklung der Germanistik von ihrer philologischen Prägung zu einer „Deutschwissenschaft“ mit eindeutig völkischen Akzenten, wirkte er mit an der Ideologisierung des Faches, die in der sogenannten „Deutschkunde“ auch den Deutschunterricht betraf. Fricke war ab 1933 Parteimitglied, jahrelang an der „Kampfuniversität“ Kiel tätig, und als Mitarbeiter der Aktion Ritterbusch zuständig für die Planung einer Publikationsreihe, die den Vorrang der deutschen Geisteswissenschaften in Europa nachweisen sollte. Von der Partei als zuverlässig eingeschätzt, leitete er ab 1943 das Historisch-Germanistische Großseminar an der RUS.
Title: Gerhard Fricke et la germanistique à la Reichsuniversität de Strasbourg
Description:
Über die Rolle, die der Germanistik im Rahmen der Reichsuniversität Straßburg zugedacht war, gibt der Fall des Germanisten Gerhard Fricke Auskunft.
Ein Befürworter der von der neuen Generation der deutschen Germanisten in den sechziger Jahren scharf kritisierten Entwicklung der Germanistik von ihrer philologischen Prägung zu einer „Deutschwissenschaft“ mit eindeutig völkischen Akzenten, wirkte er mit an der Ideologisierung des Faches, die in der sogenannten „Deutschkunde“ auch den Deutschunterricht betraf.
Fricke war ab 1933 Parteimitglied, jahrelang an der „Kampfuniversität“ Kiel tätig, und als Mitarbeiter der Aktion Ritterbusch zuständig für die Planung einer Publikationsreihe, die den Vorrang der deutschen Geisteswissenschaften in Europa nachweisen sollte.
Von der Partei als zuverlässig eingeschätzt, leitete er ab 1943 das Historisch-Germanistische Großseminar an der RUS.

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