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Kunst als Verortung von Politik – politisch verortete Kunst: Das Projekt Der Bevölkerung von Hans Haacke als Indikator für die politische Kultur der Berliner Republik
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Das Kunstwerk Der Bevölkerung und mehr noch die Debatte darum hat gezeigt, wie komplex das Verhältnis der politischen Parteien zur (bundes-)deutschen Geschichte und deren Implikationen für die deutsche Politik ist. Kaum 10 Jahre nach der Wiedervereinigung und nur zwei Jahre nach dem Machtwechsel von Helmut Kohl zu Gerhard Schröder führte der Streit um ein Kunstwerk die Bruchlinien einer Berliner Republik vor Augen, die sich aus dem unbewältigten Erbe der deutschen Geschichte ergeben. Im Mittelpunkt stand ein dezidiert politischer Künstler, dessen Kunst ihre Wirkung aus der Provokation bezieht. Diese Provokation hat sich dramaturgisch aufgestaut und am 05. April 2000 in einer hitzigen Debatte im Bundestag entladen. Nach der offiziellen Einweihung des Projektes im nördlichen Lichthof des Reichstagsgebäudes durch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse am 12. September 2000 ist es still geworden um das Werk und seinen Schöpfer. Beide sind aus den Feuilletons verschwunden, die Jubiläen verstreichen unbemerkt, so als hätte es nie eine Debatte um das Werk oder eine Zeit vor Der Bevölkerung gegeben. Welchen Mehrwert hat dieses Kunstwerk also heute noch? Welchen Rückschluss lassen die damaligen Erregungsspitzen auf die politische Kultur eines Landes zu, dass sich seit 1990 in Form der Berliner Republik neu erfindet?
Title: Kunst als Verortung von Politik – politisch verortete Kunst: Das Projekt Der Bevölkerung von Hans Haacke als Indikator für die politische Kultur der Berliner Republik
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Das Kunstwerk Der Bevölkerung und mehr noch die Debatte darum hat gezeigt, wie komplex das Verhältnis der politischen Parteien zur (bundes-)deutschen Geschichte und deren Implikationen für die deutsche Politik ist.
Kaum 10 Jahre nach der Wiedervereinigung und nur zwei Jahre nach dem Machtwechsel von Helmut Kohl zu Gerhard Schröder führte der Streit um ein Kunstwerk die Bruchlinien einer Berliner Republik vor Augen, die sich aus dem unbewältigten Erbe der deutschen Geschichte ergeben.
Im Mittelpunkt stand ein dezidiert politischer Künstler, dessen Kunst ihre Wirkung aus der Provokation bezieht.
Diese Provokation hat sich dramaturgisch aufgestaut und am 05.
April 2000 in einer hitzigen Debatte im Bundestag entladen.
Nach der offiziellen Einweihung des Projektes im nördlichen Lichthof des Reichstagsgebäudes durch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse am 12.
September 2000 ist es still geworden um das Werk und seinen Schöpfer.
Beide sind aus den Feuilletons verschwunden, die Jubiläen verstreichen unbemerkt, so als hätte es nie eine Debatte um das Werk oder eine Zeit vor Der Bevölkerung gegeben.
Welchen Mehrwert hat dieses Kunstwerk also heute noch? Welchen Rückschluss lassen die damaligen Erregungsspitzen auf die politische Kultur eines Landes zu, dass sich seit 1990 in Form der Berliner Republik neu erfindet?.
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