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Emotionale Macht und kollektives Handeln: Eine Erweiterung und Reformulierung des Machtressourcenansatzes
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In diesem Aufsatz schlage ich vor, emotionale Macht in bestehende Machtressourcenansätze zu integrieren und diese zu reformulieren. In der Gewerkschaftsforschung haben Emotionen bislang keine systematische Aufmerksamkeit erlangt. Während einige vielversprechende arbeitssoziologische Ansätze (z.B. zur subversiven Rolle des Humors oder zur Care-Ethik) existieren, weist die Industrial Relations Literatur in dieser Hinsicht eine eklatante Leerstelle auf. Basierend auf einer relationalen sozialtheoretischen Perspektive wird emotionale Macht (1) als strukturelle Position innerhalb kollektiv-emotionaler Ungleichheitsrelationen verstanden, die (2) durch (kollektive) Akteur*innen in spezifischer Weise wahrgenommen und bewertet oder ins Unbewusste verdrängt wird und (3) als Ressource für kollektives Handeln potenziell mobilisierbar ist. Um die Motivation und Ressourcenlagen für kollektives Handeln besser zu verstehen, müssen die jeweiligen Machtrelationen (z.B. strukturell, assoziativ, institutionell, emotional) und ihre empirisch variierenden Verschränkungen berücksichtigt werden. Anhand einer Analyse ausgewählter Literatur zum Thema Emotionen und kollektives Handeln im Feld der Care-Arbeit wird die Plausibilität des erweiterten Machtressourcenansatzes diskutiert.
Title: Emotionale Macht und kollektives Handeln: Eine Erweiterung und Reformulierung des Machtressourcenansatzes
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In diesem Aufsatz schlage ich vor, emotionale Macht in bestehende Machtressourcenansätze zu integrieren und diese zu reformulieren.
In der Gewerkschaftsforschung haben Emotionen bislang keine systematische Aufmerksamkeit erlangt.
Während einige vielversprechende arbeitssoziologische Ansätze (z.
B.
zur subversiven Rolle des Humors oder zur Care-Ethik) existieren, weist die Industrial Relations Literatur in dieser Hinsicht eine eklatante Leerstelle auf.
Basierend auf einer relationalen sozialtheoretischen Perspektive wird emotionale Macht (1) als strukturelle Position innerhalb kollektiv-emotionaler Ungleichheitsrelationen verstanden, die (2) durch (kollektive) Akteur*innen in spezifischer Weise wahrgenommen und bewertet oder ins Unbewusste verdrängt wird und (3) als Ressource für kollektives Handeln potenziell mobilisierbar ist.
Um die Motivation und Ressourcenlagen für kollektives Handeln besser zu verstehen, müssen die jeweiligen Machtrelationen (z.
B.
strukturell, assoziativ, institutionell, emotional) und ihre empirisch variierenden Verschränkungen berücksichtigt werden.
Anhand einer Analyse ausgewählter Literatur zum Thema Emotionen und kollektives Handeln im Feld der Care-Arbeit wird die Plausibilität des erweiterten Machtressourcenansatzes diskutiert.
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