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Stichwort Web 3.0
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Das World Wide Web, Web 2.0, Social Media und nun auch noch Web 3.0, besser bekannt als Semantisches Web: Heutzutage ist man in Sachen Technik schnell nicht mehr up to date. Doch was verbirgt sich dahinter? Was haben wir uns unter einem Semantischen Web überhaupt vorzustellen? Eine einfache Formel nach John Markoff, Journalist für technische Entwicklungen und Internet der New York Times, lautet: Web 2.0 + Semantisches Web = Web 3.0. Betrachtet man die Informationsmenge im Internet, kann man sich kaum vorstellen, irgendwann noch einen Überblick über all das Wissen zu haben. Ein ‚Information Overload‘ ist absehbar. Wenn sich Informationen so schnell generieren und multiplizieren, wie soll es dann irgendwann noch möglich sein, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erhalten? Hier greift die Idee des Semantischen Web. Das wesentliche Ziel von Web 3.0 ist, dass die Informationen von Maschinen in semantische Beziehungen gebracht werden. Artikel, Produkte, Autoren, Inhalte, Personen und so weiter sollen in naher Zukunft untereinander sowohl inhaltlich, strukturell als auch kontextuell verknüpft werden.
Dadurch könnte die Suche von morgen revolutioniert werden: Während die Suchbegriff-Verknüpfung auf Google heute schon perfektioniert ist, um wenigstens eine Chance auf die richtigen Treffer zu bekommen, soll das Semantische Web die Suche vereinfachen. Suchanfragen werden wieder vorwiegend aus Fragen bestehen und uns so schneller und präzise die richtigen Antworten liefern. Was sich so noch recht simpel anhört, bedarf allerdings einiger technisch-strukturellen Grundlagen. Solche semantischen Klassifizierungen werden den Inhalten als Metadaten beigefügt. Dafür gibt es bereits die Beschreibungssprache XML, das Resource DescriptionFramework (RDF) mit der Abfragesprache SPARQL und die Web Ontology Language (OWL). Die Frage ist nur, wie man Millionen an bestehenden Internetseiten mit solchen semantischen Bedeutungen versieht. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Spezielle Softwares, die bestehende Webseiten in semantische Seiten umwandeln, was allerdings nicht zu 100 Prozent zuverlässig ist oder man setzt auf Nutzerpatizipation: Die Internet-Gemeinde soll beim ‚Rückwärts-taggen‘ behilflich sein, also ein ähnliches Prinzip wie bei Wikipedia.
Title: Stichwort Web 3.0
Description:
Das World Wide Web, Web 2.
0, Social Media und nun auch noch Web 3.
0, besser bekannt als Semantisches Web: Heutzutage ist man in Sachen Technik schnell nicht mehr up to date.
Doch was verbirgt sich dahinter? Was haben wir uns unter einem Semantischen Web überhaupt vorzustellen? Eine einfache Formel nach John Markoff, Journalist für technische Entwicklungen und Internet der New York Times, lautet: Web 2.
0 + Semantisches Web = Web 3.
Betrachtet man die Informationsmenge im Internet, kann man sich kaum vorstellen, irgendwann noch einen Überblick über all das Wissen zu haben.
Ein ‚Information Overload‘ ist absehbar.
Wenn sich Informationen so schnell generieren und multiplizieren, wie soll es dann irgendwann noch möglich sein, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erhalten? Hier greift die Idee des Semantischen Web.
Das wesentliche Ziel von Web 3.
0 ist, dass die Informationen von Maschinen in semantische Beziehungen gebracht werden.
Artikel, Produkte, Autoren, Inhalte, Personen und so weiter sollen in naher Zukunft untereinander sowohl inhaltlich, strukturell als auch kontextuell verknüpft werden.
Dadurch könnte die Suche von morgen revolutioniert werden: Während die Suchbegriff-Verknüpfung auf Google heute schon perfektioniert ist, um wenigstens eine Chance auf die richtigen Treffer zu bekommen, soll das Semantische Web die Suche vereinfachen.
Suchanfragen werden wieder vorwiegend aus Fragen bestehen und uns so schneller und präzise die richtigen Antworten liefern.
Was sich so noch recht simpel anhört, bedarf allerdings einiger technisch-strukturellen Grundlagen.
Solche semantischen Klassifizierungen werden den Inhalten als Metadaten beigefügt.
Dafür gibt es bereits die Beschreibungssprache XML, das Resource DescriptionFramework (RDF) mit der Abfragesprache SPARQL und die Web Ontology Language (OWL).
Die Frage ist nur, wie man Millionen an bestehenden Internetseiten mit solchen semantischen Bedeutungen versieht.
Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Spezielle Softwares, die bestehende Webseiten in semantische Seiten umwandeln, was allerdings nicht zu 100 Prozent zuverlässig ist oder man setzt auf Nutzerpatizipation: Die Internet-Gemeinde soll beim ‚Rückwärts-taggen‘ behilflich sein, also ein ähnliches Prinzip wie bei Wikipedia.
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