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Die Burg Lisberg : Inventarisation der archäologischen Funde

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Die Lisberger Burg im Landkreis Bamberg ist eine der ältesten Burganlagen Oberfrankens, die alle kriegerischen Konflikte im Lauf der Jahrhunderte unzerstört überstanden hat. Unzureichende Erhaltungsmaßnahmen und Pflege setzten dem Baudenkmal besonders ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts dermaßen zu, dass durch die nahezu 100jährige Nutzung des Anwesens als Wirtschaftshof ab Mitte des 19. Jahrhunderts der Verfall nur bedingt aufgehalten werden konnte. Hans Fischer erstand 1968 die Hauptburg in einem desolaten Zustand und sanierte sie, finanziell unterstützt durch den Bayerischen Entschädigungsfond, mit großer Umsicht. Zudem ermöglichte er durch die von ihm und seiner Familie organisierten Veranstaltungen und zahllosen Führungen den öffentlichen Zugang zur Burg Lisberg. Seiner Leidenschaft für dieses Denkmal ist auch die umfangreiche Sammlung an Realien zu verdanken, die noch heute in den Räumlichkeiten der Burg besichtigt werden kann. Ein weiteres Anliegen war Hans Fischer die Lokalisierung des ehemaligen Brunnens. Vergeblich bemühte er sich bei diversen Einrichtungen der Universität Würzburg um wissenschaftliche Unterstützung. Schließlich führte Fischer die Suche Ende der 1970er- bis Anfang der 1980er-Jahre in Eigenregie durch, wodurch die Schürfungen im Burghof, bis auf einige Lageskizzen der Baubefunde, leider undokumentiert blieben. Das damals geborgene, unstratifizierte Fundmaterial besitzt somit lediglich eine geringe archäologische Aussagekraft. Der vorliegende Aufsatz vereint die bisher in dieser Ausführlichkeit zuletzt Mitte des 19. Jahrhunderts publizierte Geschichte der Burganlage mit der Präsentation der aus der Nutzungszeit stammenden Bodenfunde, die einen Einblick in die Sachkultur der gesellschaftlichen Oberschicht vom Hochmittelalter bis zur jüngsten Neuzeit vermitteln.
Otto-Friedrich-Universität
Title: Die Burg Lisberg : Inventarisation der archäologischen Funde
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Die Lisberger Burg im Landkreis Bamberg ist eine der ältesten Burganlagen Oberfrankens, die alle kriegerischen Konflikte im Lauf der Jahrhunderte unzerstört überstanden hat.
Unzureichende Erhaltungsmaßnahmen und Pflege setzten dem Baudenkmal besonders ab der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts dermaßen zu, dass durch die nahezu 100jährige Nutzung des Anwesens als Wirtschaftshof ab Mitte des 19.
Jahrhunderts der Verfall nur bedingt aufgehalten werden konnte.
Hans Fischer erstand 1968 die Hauptburg in einem desolaten Zustand und sanierte sie, finanziell unterstützt durch den Bayerischen Entschädigungsfond, mit großer Umsicht.
Zudem ermöglichte er durch die von ihm und seiner Familie organisierten Veranstaltungen und zahllosen Führungen den öffentlichen Zugang zur Burg Lisberg.
Seiner Leidenschaft für dieses Denkmal ist auch die umfangreiche Sammlung an Realien zu verdanken, die noch heute in den Räumlichkeiten der Burg besichtigt werden kann.
Ein weiteres Anliegen war Hans Fischer die Lokalisierung des ehemaligen Brunnens.
Vergeblich bemühte er sich bei diversen Einrichtungen der Universität Würzburg um wissenschaftliche Unterstützung.
Schließlich führte Fischer die Suche Ende der 1970er- bis Anfang der 1980er-Jahre in Eigenregie durch, wodurch die Schürfungen im Burghof, bis auf einige Lageskizzen der Baubefunde, leider undokumentiert blieben.
Das damals geborgene, unstratifizierte Fundmaterial besitzt somit lediglich eine geringe archäologische Aussagekraft.
Der vorliegende Aufsatz vereint die bisher in dieser Ausführlichkeit zuletzt Mitte des 19.
Jahrhunderts publizierte Geschichte der Burganlage mit der Präsentation der aus der Nutzungszeit stammenden Bodenfunde, die einen Einblick in die Sachkultur der gesellschaftlichen Oberschicht vom Hochmittelalter bis zur jüngsten Neuzeit vermitteln.

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