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Therapie der Fahreignung in der Klinischen Neuropsychologie
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Zusammenfassung: In dieser Arbeit sollen wichtige Aspekte der Therapie der Fahreignung in der klinischen Neuropsychologie einer näheren Betrachtung unterzogen werden. Eine tragfähige Beziehung zwischen Patient und Therapie sowie die Einbeziehung weiterer psychotherapeutischer Elemente können wichtige Bedingungen zur Behandlung dieses sensiblen Bereiches sein. In der Therapie nimmt die Motivierung des Patienten zur Abklärung seiner Fahreignung einen zentralen Stellenwert ein. Der erste Schritt dafür ist eine auf den Patienten und seine Erkrankung abgestimmte Aufklärung über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Fahreignung. Dabei gilt es, eine Therapiemotivation aufzubauen und den Patienten für eine informelle oder amtliche Abklärung seiner Fahreignung zu gewinnen. Nach einer neuropsychologischen Untersuchung der fahrrelevanten Leistungsfähigkeit und/oder einer Fahrverhaltensprobe bzw. eines Fahrtrainings erfolgt dann die Erarbeitung von Konsequenzen aus den jeweiligen Ergebnissen. Die Behandlung der Fahrfähigkeit selbst kann ein neuropsychologisches Funktionstraining fahrrelevanter kognitiver Leistungen, die Erarbeitung von Kompensationsstrategien, die Festlegung möglicher Auflagen/Beschränkungen sowie ein individuelles Fahrtraining beinhalten. Diagnostik und Therapie der Fahreignung bei hirngeschädigten Patienten erfordern die speziellen Kenntnisse des Klinischen Neuropsychologen, dessen Kompetenz bei zukünftigen gesetzgeberischen Vorhaben sowie der Entwicklung und Umsetzung von Behandlungsmodellen unbedingt berücksichtigt werden muss.
Title: Therapie der Fahreignung in der Klinischen Neuropsychologie
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Zusammenfassung: In dieser Arbeit sollen wichtige Aspekte der Therapie der Fahreignung in der klinischen Neuropsychologie einer näheren Betrachtung unterzogen werden.
Eine tragfähige Beziehung zwischen Patient und Therapie sowie die Einbeziehung weiterer psychotherapeutischer Elemente können wichtige Bedingungen zur Behandlung dieses sensiblen Bereiches sein.
In der Therapie nimmt die Motivierung des Patienten zur Abklärung seiner Fahreignung einen zentralen Stellenwert ein.
Der erste Schritt dafür ist eine auf den Patienten und seine Erkrankung abgestimmte Aufklärung über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Fahreignung.
Dabei gilt es, eine Therapiemotivation aufzubauen und den Patienten für eine informelle oder amtliche Abklärung seiner Fahreignung zu gewinnen.
Nach einer neuropsychologischen Untersuchung der fahrrelevanten Leistungsfähigkeit und/oder einer Fahrverhaltensprobe bzw.
eines Fahrtrainings erfolgt dann die Erarbeitung von Konsequenzen aus den jeweiligen Ergebnissen.
Die Behandlung der Fahrfähigkeit selbst kann ein neuropsychologisches Funktionstraining fahrrelevanter kognitiver Leistungen, die Erarbeitung von Kompensationsstrategien, die Festlegung möglicher Auflagen/Beschränkungen sowie ein individuelles Fahrtraining beinhalten.
Diagnostik und Therapie der Fahreignung bei hirngeschädigten Patienten erfordern die speziellen Kenntnisse des Klinischen Neuropsychologen, dessen Kompetenz bei zukünftigen gesetzgeberischen Vorhaben sowie der Entwicklung und Umsetzung von Behandlungsmodellen unbedingt berücksichtigt werden muss.
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