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Nord‐ und mitteldeutsche Lössbörden und Sandlössgebiete
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Die Löss‐ und Sandlösslandschaften nördlich der Berglandschwelle in Mitteleuropa bilden nach der Bodenkundlichen Kartieranleitung eine Bodenregion. Die Landschaften mit überwiegend lössigen Ablagerungen werden auch als Börden oder Lössgefilde bezeichnet. Die verbindenden Faktoren sind die schluffigen äolischen Ablagerungen und die vorwiegend ebenen Oberflächenformen. Beide Faktoren prägen das hohe landwirtschaftliche Nutzungspotential dieser Bodenregion. In einem generellen Überblick wird einleitend die Vegetations‐ und Nutzungsgeschichte, die klimatische Gliederung und generelle Züge der Landschaftsentwicklung besprochen. Die Zusammensetzung, die Ablagerungsgeschichte und die stratigraphische Gliederung der Lösse bilden einen ersten Schwerpunkt. Herauszustellen ist die besondere Bedeutung der Schichtung der Lösse für die Horizontentwicklung der Böden. Im zweiten Schwerpunkt wird die Entwicklung und Gliederung der Böden und insbesondere der Schwarzerden und Parabraunerden beschrieben. Für die pedoregionale Gliederung ist die Trennung von Gebieten mit und ohne Schwarzerdebildung und Gebieten mit Grauerden (Schwarzerden mit sehr hellem Humushorizont) von Bedeutung. Die Genese der schwarzen Böden als Folge von Vegetationsbränden wird diskutiert. Sowohl bei der Schwarzerde als auch bei der Parabraunerde sind die Horizonte an die Schichtung der Lösse angelehnt. Die Horizonteigenschaften sind damit auch durch die Eigenschaften der Lösse geprägt. Neben den Schwarzerden und Parabraunerden haben in Abhängigkeit vom Niederschlag, den liegenden Substraten und den Oberflächenformen auch Pseudogleye und Gleye flächenhafte Bedeutung. Hervorzuheben sind die Böden, bei denen die Lösse trotz des Grundwasseranschlusses heute tief entkalkt sind. Die jeweilige Kombination der Faktoren der Bodenbildung führt zu individuellen Bodenvergesellschaftungen. Im regionalen Teil werden individuelle Züge von Teillandschaften hervorgehoben. Dies geschieht mit einer Beschreibung der Geologie, des Reliefs, der Lösse, des Klimas, der Grund‐ bzw. Stauwassereinflüsse, der resultierenden Böden und der Nutzungsgeschichte. Mit schematisierten Schnitten wird ergänzend die Oberflächenfom bzw. Landschaftsgliederung und die geologische Situation dargestellt. Karten vermitteln ggf. ein Bild der Löss‐ oder Bodenverbreitung.
Title: Nord‐ und mitteldeutsche Lössbörden und Sandlössgebiete
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Die Löss‐ und Sandlösslandschaften nördlich der Berglandschwelle in Mitteleuropa bilden nach der Bodenkundlichen Kartieranleitung eine Bodenregion.
Die Landschaften mit überwiegend lössigen Ablagerungen werden auch als Börden oder Lössgefilde bezeichnet.
Die verbindenden Faktoren sind die schluffigen äolischen Ablagerungen und die vorwiegend ebenen Oberflächenformen.
Beide Faktoren prägen das hohe landwirtschaftliche Nutzungspotential dieser Bodenregion.
In einem generellen Überblick wird einleitend die Vegetations‐ und Nutzungsgeschichte, die klimatische Gliederung und generelle Züge der Landschaftsentwicklung besprochen.
Die Zusammensetzung, die Ablagerungsgeschichte und die stratigraphische Gliederung der Lösse bilden einen ersten Schwerpunkt.
Herauszustellen ist die besondere Bedeutung der Schichtung der Lösse für die Horizontentwicklung der Böden.
Im zweiten Schwerpunkt wird die Entwicklung und Gliederung der Böden und insbesondere der Schwarzerden und Parabraunerden beschrieben.
Für die pedoregionale Gliederung ist die Trennung von Gebieten mit und ohne Schwarzerdebildung und Gebieten mit Grauerden (Schwarzerden mit sehr hellem Humushorizont) von Bedeutung.
Die Genese der schwarzen Böden als Folge von Vegetationsbränden wird diskutiert.
Sowohl bei der Schwarzerde als auch bei der Parabraunerde sind die Horizonte an die Schichtung der Lösse angelehnt.
Die Horizonteigenschaften sind damit auch durch die Eigenschaften der Lösse geprägt.
Neben den Schwarzerden und Parabraunerden haben in Abhängigkeit vom Niederschlag, den liegenden Substraten und den Oberflächenformen auch Pseudogleye und Gleye flächenhafte Bedeutung.
Hervorzuheben sind die Böden, bei denen die Lösse trotz des Grundwasseranschlusses heute tief entkalkt sind.
Die jeweilige Kombination der Faktoren der Bodenbildung führt zu individuellen Bodenvergesellschaftungen.
Im regionalen Teil werden individuelle Züge von Teillandschaften hervorgehoben.
Dies geschieht mit einer Beschreibung der Geologie, des Reliefs, der Lösse, des Klimas, der Grund‐ bzw.
Stauwassereinflüsse, der resultierenden Böden und der Nutzungsgeschichte.
Mit schematisierten Schnitten wird ergänzend die Oberflächenfom bzw.
Landschaftsgliederung und die geologische Situation dargestellt.
Karten vermitteln ggf.
ein Bild der Löss‐ oder Bodenverbreitung.
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