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Antithrombotische Therapie bei pAVK und Aortenerkrankungen
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ZusammenfassungPatienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) oder Aortenerkrankungen haben ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Gerinnungshemmende Medikamente verbessern die
Prognose und haben daher einen hohen Stellenwert. Bei jeder gerinnungshemmenden Therapie sollte das individuelle Blutungsrisiko berücksichtigt werden und eine individuelle
Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt werden. Patienten mit symptomatischer pAVK sollten einen Thrombozytenaggregationshemmer (TZAH) erhalten. Bei hohem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse
und niedrigem Blutungsrisiko wird die Kombination von Acetylsalicylsäure (ASS) 100 mg und Rivaroxaban 2 × 2,5 mg empfohlen. Liegt ein hohes Blutungsrisiko vor, ist Clopidogrel ASS
vorzuziehen. Bei Patienten mit Aortenerkrankungen (z. B. komplexe Plaques, Aortenaneurysma) ist die Gabe eines TZAH indiziert. Patienten mit einer atherosklerotischen Gefäßerkrankung und
Indikation für eine orale Antikoagulation wegen Vorhofflimmern oder venöser Thromboembolie sollten keinen zusätzlichen TZAH erhalten. Denn dieser erhöht das Blutungsrisiko, ohne die Prognose
zu verbessern.
Title: Antithrombotische Therapie bei pAVK und Aortenerkrankungen
Description:
ZusammenfassungPatienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) oder Aortenerkrankungen haben ein hohes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse.
Gerinnungshemmende Medikamente verbessern die
Prognose und haben daher einen hohen Stellenwert.
Bei jeder gerinnungshemmenden Therapie sollte das individuelle Blutungsrisiko berücksichtigt werden und eine individuelle
Nutzen-Risiko-Abwägung durchgeführt werden.
Patienten mit symptomatischer pAVK sollten einen Thrombozytenaggregationshemmer (TZAH) erhalten.
Bei hohem Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse
und niedrigem Blutungsrisiko wird die Kombination von Acetylsalicylsäure (ASS) 100 mg und Rivaroxaban 2 × 2,5 mg empfohlen.
Liegt ein hohes Blutungsrisiko vor, ist Clopidogrel ASS
vorzuziehen.
Bei Patienten mit Aortenerkrankungen (z.
B.
komplexe Plaques, Aortenaneurysma) ist die Gabe eines TZAH indiziert.
Patienten mit einer atherosklerotischen Gefäßerkrankung und
Indikation für eine orale Antikoagulation wegen Vorhofflimmern oder venöser Thromboembolie sollten keinen zusätzlichen TZAH erhalten.
Denn dieser erhöht das Blutungsrisiko, ohne die Prognose
zu verbessern.
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