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Rath, Matthias/Krotz, Friedrich/Karmasin, Matthias (Hrsg.) (2019). Maschinenethik. Normative Grenzen autonomer Systeme. Wiesbaden: Springer VS. 261 S., 49,99 €

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Rath, Matthias/Krotz, Friedrich/Karmasin, Matthias (Hrsg.) (2019). Maschinenethik. Normative Grenzenautonomer Systeme. Wiesbaden: Springer VS. 261 S., 49,99 € Angesichts der sich wandelnden technologischen Möglichkeiten, die nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen, und voranschreitenden Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz ist auch das Verhältnis von Mensch und Maschine neu zu bestimmen. Denn Robotik, Maschinelles Lernen und autonome Algorithmen eröffnen auch ethische Herausforderungen in Bezug auf Verantwortlichkeit, Autonomie und Moral. Diesem Themenfeld widmet sich der Band Maschinenethik, herausgegeben von Matthias Rath, Friedrich Krotz und Matthias Karmasin. Drohnen mit Tötungsabsicht, selbstfahrende Autos, Roboterhunde und vernetzte Diagnosesysteme sind nur einige Beispiele der Autorinnen und Autoren, die das Spannungsfeld in insgesamt 15 Beiträgen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Im ersten Teil des Bansdes verschaffen grundsätzliche Überlegungen zur Notwendigkeit einer neuen Ethik von Maschinen der Leserschaft einen verständlichen Einstieg in die komplexe Thematik. Eine kritische Reflexion der Herausforderungen maschinenethischer Betrachtungen findet im zweiten Teil der Publikation statt. In der Diskussion der Handlungsfähigkeit und Verantwortlichkeit von Maschinen verbleiben die Autorinnen und Autoren zwar teilweise auf einer abstrakten argumentativen Ebene, dennoch werden die Thesen und Erkenntnisse aufgrund von systematisch strukturierten Texten, grundlegenden begrifflichen Definitionen und den Rekurs auf aktuelle empirischer Beobachtungen für eine breitere Zielgruppe zugänglich. Abschließend erfolgt im dritten Teil eine Ethikbegründung im Hinblick auf den Geltungsbereich und die Argumentationslogik, wobei auch metaethische und ethikübergreifende Aspekte wie Anthropologie, Logik und Handlungstheorie thematisiert werden. Die Autorinnen und Autoren scheinen sich insgesamt weitgehend über die Grenzen autonomer Systeme einig zu sein, allerdings werden Perspektiven und Lösungsvorschläge dennoch nur ansatzweise skizziert. Das interdisziplinär ausgerichtete Herausgeberwerk richtet sich an Studierende sowie Lehrende der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Medienethik und der Informatik. Um der durchaus anspruchsvollen Argumentation folgen zu können, sind Vorkenntnisse in den Bereichen der Philosophie, Medienwissenschaft, Soziologie oder Informatik empfehlenswert.
Title: Rath, Matthias/Krotz, Friedrich/Karmasin, Matthias (Hrsg.) (2019). Maschinenethik. Normative Grenzen autonomer Systeme. Wiesbaden: Springer VS. 261 S., 49,99 €
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Rath, Matthias/Krotz, Friedrich/Karmasin, Matthias (Hrsg.
) (2019).
Maschinenethik.
Normative Grenzenautonomer Systeme.
Wiesbaden: Springer VS.
261 S.
, 49,99 € Angesichts der sich wandelnden technologischen Möglichkeiten, die nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen, und voranschreitenden Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz ist auch das Verhältnis von Mensch und Maschine neu zu bestimmen.
Denn Robotik, Maschinelles Lernen und autonome Algorithmen eröffnen auch ethische Herausforderungen in Bezug auf Verantwortlichkeit, Autonomie und Moral.
Diesem Themenfeld widmet sich der Band Maschinenethik, herausgegeben von Matthias Rath, Friedrich Krotz und Matthias Karmasin.
Drohnen mit Tötungsabsicht, selbstfahrende Autos, Roboterhunde und vernetzte Diagnosesysteme sind nur einige Beispiele der Autorinnen und Autoren, die das Spannungsfeld in insgesamt 15 Beiträgen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.
Im ersten Teil des Bansdes verschaffen grundsätzliche Überlegungen zur Notwendigkeit einer neuen Ethik von Maschinen der Leserschaft einen verständlichen Einstieg in die komplexe Thematik.
Eine kritische Reflexion der Herausforderungen maschinenethischer Betrachtungen findet im zweiten Teil der Publikation statt.
In der Diskussion der Handlungsfähigkeit und Verantwortlichkeit von Maschinen verbleiben die Autorinnen und Autoren zwar teilweise auf einer abstrakten argumentativen Ebene, dennoch werden die Thesen und Erkenntnisse aufgrund von systematisch strukturierten Texten, grundlegenden begrifflichen Definitionen und den Rekurs auf aktuelle empirischer Beobachtungen für eine breitere Zielgruppe zugänglich.
Abschließend erfolgt im dritten Teil eine Ethikbegründung im Hinblick auf den Geltungsbereich und die Argumentationslogik, wobei auch metaethische und ethikübergreifende Aspekte wie Anthropologie, Logik und Handlungstheorie thematisiert werden.
Die Autorinnen und Autoren scheinen sich insgesamt weitgehend über die Grenzen autonomer Systeme einig zu sein, allerdings werden Perspektiven und Lösungsvorschläge dennoch nur ansatzweise skizziert.
Das interdisziplinär ausgerichtete Herausgeberwerk richtet sich an Studierende sowie Lehrende der Kommunikations- und Medienwissenschaft, Medienethik und der Informatik.
Um der durchaus anspruchsvollen Argumentation folgen zu können, sind Vorkenntnisse in den Bereichen der Philosophie, Medienwissenschaft, Soziologie oder Informatik empfehlenswert.

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