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John Stuart Mill und Harriet Taylor – Freiheit und Gleichberechtigung

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Der erste Band der »Ausgewählten Werke« John Stuart Mills (1806-1873) enthält Texte zur Erfahrung der Freiheit und zur Gleichberechtigung der Geschlechter. Die Erkenntnisse der klassischen Mill-Forschung werden hier verbunden mit Einsichten der feministischen Theorie und Frauenforschung, die sich vornehmlich auf Harriet Taylor konzentriert hatten. John Stuart Mill ist einer der wichtigsten Vordenker der liberalen Philosophie und der klassischen Nationalökonomie. Neben seinen zahlreichen bekannten Schriften zum Verhältnis von Staat und Individuum ist auch sein Privatleben höchst interessant und prägend für die Freiheitsphilosophie: John Stuart Mill lernt 1830, im Alter von 24 Jahren, die verheiratete Harriet Taylor kennen, die zunächst seine `Seelenfreundin´, dann seine Geliebte wird, bis die beiden schließlich 1851, nach dem Tod ihres Mannes, heiraten. Gemeinsam setzten sie sich vehement für Freiheits- und Frauenrechte ein, die Zusammenarbeit mündeten in einigen gemeinsamen Werken. Ein Skandal im viktorianischen England! Das rebellische Paar war in seinem Denken und Leben unerhört modern. Diese Ausgabe versammelt zum ersten Mal seit über 120 Jahren die wichtigsten Schriften des großen Nationalökonomen, Freiheitsdenkers und Kämpfers für die Gleichberechtigung der Frau. Zahlreiche Texte der auf fünf Bände angelegten Ausgabe mit insgesamt über 5000 Seiten werden hier zum ersten Mal auf Deutsch vorgelegt. Im Mittelpunkt steht Mills Freiheitsphilosophie. Im ersten Band ist gleichzeitig auch sein großer Einsatz für die Gleichberechtigung der Frauen dokumentiert. Denn John Stuart Mill forderte ebenso das Frauenwahlrecht wie das Scheidungsrecht und gilt heute als einer der ersten Feministen.
Title: John Stuart Mill und Harriet Taylor – Freiheit und Gleichberechtigung
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Der erste Band der »Ausgewählten Werke« John Stuart Mills (1806-1873) enthält Texte zur Erfahrung der Freiheit und zur Gleichberechtigung der Geschlechter.
Die Erkenntnisse der klassischen Mill-Forschung werden hier verbunden mit Einsichten der feministischen Theorie und Frauenforschung, die sich vornehmlich auf Harriet Taylor konzentriert hatten.
John Stuart Mill ist einer der wichtigsten Vordenker der liberalen Philosophie und der klassischen Nationalökonomie.
Neben seinen zahlreichen bekannten Schriften zum Verhältnis von Staat und Individuum ist auch sein Privatleben höchst interessant und prägend für die Freiheitsphilosophie: John Stuart Mill lernt 1830, im Alter von 24 Jahren, die verheiratete Harriet Taylor kennen, die zunächst seine `Seelenfreundin´, dann seine Geliebte wird, bis die beiden schließlich 1851, nach dem Tod ihres Mannes, heiraten.
Gemeinsam setzten sie sich vehement für Freiheits- und Frauenrechte ein, die Zusammenarbeit mündeten in einigen gemeinsamen Werken.
Ein Skandal im viktorianischen England! Das rebellische Paar war in seinem Denken und Leben unerhört modern.
Diese Ausgabe versammelt zum ersten Mal seit über 120 Jahren die wichtigsten Schriften des großen Nationalökonomen, Freiheitsdenkers und Kämpfers für die Gleichberechtigung der Frau.
Zahlreiche Texte der auf fünf Bände angelegten Ausgabe mit insgesamt über 5000 Seiten werden hier zum ersten Mal auf Deutsch vorgelegt.
Im Mittelpunkt steht Mills Freiheitsphilosophie.
Im ersten Band ist gleichzeitig auch sein großer Einsatz für die Gleichberechtigung der Frauen dokumentiert.
Denn John Stuart Mill forderte ebenso das Frauenwahlrecht wie das Scheidungsrecht und gilt heute als einer der ersten Feministen.

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