Search engine for discovering works of Art, research articles, and books related to Art and Culture
ShareThis
Javascript must be enabled to continue!

J. WITT (Hrsg.), Staatliche Museen zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz. Bestandskataloge, Band 2. Werke der Alltagskultur, Teil 1: Menasampullen.

View through CrossRef
Abstract Mit dem «Catalogue raisonné» von Oskar Wulff: „Altchristliche und mittelalterliche Bildwerke“ (1909 bzw. 1911) war die Erforschung und Präsentation der in den Staatlichen Museen zu Berlin gesammelten einschlägigen Kunst seinerzeit mit einem Schlage in die vorderste Reihe wissenschaftlicher Kataloge in Europa gerückt worden. Abgesehen von einer Neubearbeitung durch Wolfgang Fritz Volbach (1950) ist entsprechend Umfassendes für die ehemalige „Frühchristlich-Byzantinische Sammlung“ der Berliner Museen seither nicht wieder geleistet worden. Mit dem beträchtlichen zeitlichen Abstand zu den älteren Katalogen erscheint es verständlich und begrüßenswert, wenn – nach der Zusammenführung der seit 1945 zwischen Ost und West geteilten musealen Bestände – eine neue Bestandsaufnahme unternommen wird. Das anspruchsvolle, dem Geleitwort von Arne Effenberger zufolge auf 10 Bände (mit Unterteilungen) angelegte Vorhaben verspricht noch umfassender und auf seine Art vorbildlich zu werden, wie es die Kataloge von Wulff waren. Inzwischen ist ein erster Teil von Band 1 über die Textiliensammlung erschienen. Wie dieser ist auch der 2. Band über „Werke der Alltagskultur“ auf mehrere Teilbände angelegt, deren eben erschienener erster Part ausschließlich den sog. Menasampullen gewidmet ist. Es handelt sich dabei um die bekannten Pilgerandenken aus dem unweit Alexandria in der Mariotis gelegenen Wüstenheiligtum des hl. Menas. Es geht freilich nicht um die erste Bearbeitung dieser kleinformatigen, auch von Privatsammlern hochgeschätzten Objekte: es sei verwiesen auf ältere Arbeiten von C.M. Kaufmann, dem Ausgräber von Abu Mina, sowie aus jüngster Zeit auf die Veröffentlichungen von C. Metzger zu den Sammlungen des Louvre (1981) und G. Kaminski-Menssen zu den Beständen des Liebieg-Hauses in Frankfurt (1997). Berlin nimmt mit 63 Menas-Ampullen immerhin einen bedeutenden Platz ein.
Title: J. WITT (Hrsg.), Staatliche Museen zu Berlin-Preußischer Kulturbesitz. Bestandskataloge, Band 2. Werke der Alltagskultur, Teil 1: Menasampullen.
Description:
Abstract Mit dem «Catalogue raisonné» von Oskar Wulff: „Altchristliche und mittelalterliche Bildwerke“ (1909 bzw.
1911) war die Erforschung und Präsentation der in den Staatlichen Museen zu Berlin gesammelten einschlägigen Kunst seinerzeit mit einem Schlage in die vorderste Reihe wissenschaftlicher Kataloge in Europa gerückt worden.
Abgesehen von einer Neubearbeitung durch Wolfgang Fritz Volbach (1950) ist entsprechend Umfassendes für die ehemalige „Frühchristlich-Byzantinische Sammlung“ der Berliner Museen seither nicht wieder geleistet worden.
Mit dem beträchtlichen zeitlichen Abstand zu den älteren Katalogen erscheint es verständlich und begrüßenswert, wenn – nach der Zusammenführung der seit 1945 zwischen Ost und West geteilten musealen Bestände – eine neue Bestandsaufnahme unternommen wird.
Das anspruchsvolle, dem Geleitwort von Arne Effenberger zufolge auf 10 Bände (mit Unterteilungen) angelegte Vorhaben verspricht noch umfassender und auf seine Art vorbildlich zu werden, wie es die Kataloge von Wulff waren.
Inzwischen ist ein erster Teil von Band 1 über die Textiliensammlung erschienen.
Wie dieser ist auch der 2.
Band über „Werke der Alltagskultur“ auf mehrere Teilbände angelegt, deren eben erschienener erster Part ausschließlich den sog.
Menasampullen gewidmet ist.
Es handelt sich dabei um die bekannten Pilgerandenken aus dem unweit Alexandria in der Mariotis gelegenen Wüstenheiligtum des hl.
Menas.
Es geht freilich nicht um die erste Bearbeitung dieser kleinformatigen, auch von Privatsammlern hochgeschätzten Objekte: es sei verwiesen auf ältere Arbeiten von C.
M.
Kaufmann, dem Ausgräber von Abu Mina, sowie aus jüngster Zeit auf die Veröffentlichungen von C.
Metzger zu den Sammlungen des Louvre (1981) und G.
Kaminski-Menssen zu den Beständen des Liebieg-Hauses in Frankfurt (1997).
Berlin nimmt mit 63 Menas-Ampullen immerhin einen bedeutenden Platz ein.

Related Results

Buchbesprechungen
Buchbesprechungen
Angela Schrott/Christoph Strosetzki (Hgg.): Gelungene Gespräche als Praxis der Gemeinschaftsbildung. Literatur, Sprache und Gesellschaft (Historische Dialogforschung, Band 5), Berl...
Buchbesprechungen
Buchbesprechungen
Allgemeines Das ist Militärgeschichte! Probleme - Projekte - Perspektiven. Hrsg. mit Unterstützung des MGFA von Christian Th. Müller und Matthias Rogg ...
28. Anton Mühldorf: Einige Betrachtungen zur Membranmorphologie der Blaualgen
28. Anton Mühldorf: Einige Betrachtungen zur Membranmorphologie der Blaualgen
Zusammenfassung . Entgegen der verbreiteten Annahme, daß die Bildung und Entwicklung der Querwand bei der Zellteilung der Cyanophyceenzellen durch Einfaltung und Einwachsen der Län...
E-Learning
E-Learning
E-Learning ist heute aus keinem pädagogischen Lehrraum mehr wegzudenken. In allen Bereichen von Schule über die berufliche bis zur universitären Ausbildung und besonders im Bereich...
Spin-wave band gaps created by rotating square rods in triangular lattice magnonic crystals
Spin-wave band gaps created by rotating square rods in triangular lattice magnonic crystals
Recently, magnonic crystals which are the magnetic counterparts of photonic crystals or phononic crystals are becoming a hot area of research. In this paper, band structure of two-...
Photolabile Schutzgruppen und ihre Anwendung zur wellenlängenselektiven Aktivierung und Deaktivierung eines Antibiotikums
Photolabile Schutzgruppen und ihre Anwendung zur wellenlängenselektiven Aktivierung und Deaktivierung eines Antibiotikums
Die Verwendung von photolabilen Schutzgruppen zur nicht-invasiven Kontrolle von Systemen birgt ein großes Potential für verschiedenste Anwendungsgebiete, die von der Erforschung un...

Back to Top