Search engine for discovering works of Art, research articles, and books related to Art and Culture
ShareThis
Javascript must be enabled to continue!

Entstehungsmechanismen von Zellmosaiken

View through CrossRef
Zusammenfassung Zellmosaike bilden sich im Zusammenhang mit „nondisjunction“, Translokationen (balanciert oder unbalanciert), nichthomologem „crossing over“ oder sonstigen chromosomalen oder subchromosomalen „rearrangements“ aus, aber auch durch kompletten oder gewebsspezifischen Chimärismus. Am bekanntesten und häufigsten nachgewiesen sind Zellmosaike, die auf Aneuploidien beruhen, während über die Häufigkeit von submikroskopischen, nur molekulargenetisch oder zytogenetisch nachweisbaren, aber niedriggradigen Zellmosaiken nur wenig bekannt ist. Als Grundlage für die Entstehung von Zellmosaiken gelten „Trisomic“- und/oder „Monosomic-rescue“-Vorgänge. Auch „replikative Fehler“ oder „Endoreduplikation“ einzelner oder mehrere Chromosomen, Isochromosomenbildung oder postzygotisches „non-homologous crossing-over“ werden als Entstehungsmechanismen von Zellmosaiken in der Literatur genannt. Insgesamt ist jedoch festzustellen, dass praktisch alle bekannten Modelle zur Mosaikentstehung bislang auf der deskriptiven Ebene verharren. Ein grundlegendes Verständnis über die tatsächlich z. B. beim Trisomic oder Monosomic rescue ablaufenden Vorgänge ist derzeit mangels Daten nicht vorhanden.
Walter de Gruyter GmbH
Title: Entstehungsmechanismen von Zellmosaiken
Description:
Zusammenfassung Zellmosaike bilden sich im Zusammenhang mit „nondisjunction“, Translokationen (balanciert oder unbalanciert), nichthomologem „crossing over“ oder sonstigen chromosomalen oder subchromosomalen „rearrangements“ aus, aber auch durch kompletten oder gewebsspezifischen Chimärismus.
Am bekanntesten und häufigsten nachgewiesen sind Zellmosaike, die auf Aneuploidien beruhen, während über die Häufigkeit von submikroskopischen, nur molekulargenetisch oder zytogenetisch nachweisbaren, aber niedriggradigen Zellmosaiken nur wenig bekannt ist.
Als Grundlage für die Entstehung von Zellmosaiken gelten „Trisomic“- und/oder „Monosomic-rescue“-Vorgänge.
Auch „replikative Fehler“ oder „Endoreduplikation“ einzelner oder mehrere Chromosomen, Isochromosomenbildung oder postzygotisches „non-homologous crossing-over“ werden als Entstehungsmechanismen von Zellmosaiken in der Literatur genannt.
Insgesamt ist jedoch festzustellen, dass praktisch alle bekannten Modelle zur Mosaikentstehung bislang auf der deskriptiven Ebene verharren.
Ein grundlegendes Verständnis über die tatsächlich z.
 B.
beim Trisomic oder Monosomic rescue ablaufenden Vorgänge ist derzeit mangels Daten nicht vorhanden.

Related Results

Leveraging advanced analytics to develop and evaluate energy efficiency services and products
Leveraging advanced analytics to develop and evaluate energy efficiency services and products
Zwei disruptive Transformationen, die Energiewende und die Digitalisierung, stellen die Gesellschaft und die Energieversorger vor große Herausforderungen und bieten gleichzeitig gr...
Buchbesprechungen
Buchbesprechungen
Allgemeines Das ist Militärgeschichte! Probleme - Projekte - Perspektiven. Hrsg. mit Unterstützung des MGFA von Christian Th. Müller und Matthias Rogg ...
E-Learning
E-Learning
E-Learning ist heute aus keinem pädagogischen Lehrraum mehr wegzudenken. In allen Bereichen von Schule über die berufliche bis zur universitären Ausbildung und besonders im Bereich...
Diagramme im Handumdrehen - Der Gebrauch von Gesten beim Mathematiklernen
Diagramme im Handumdrehen - Der Gebrauch von Gesten beim Mathematiklernen
Ausgangspunkt der Forschungsarbeit ist der Gebrauch von Gesten in mathematischen Interaktionen von Lernenden. Es wird untersucht, inwiefern Gesten Teil des mathematischen Aushandlu...
Friedhelm Winkelmann, Der monenergetisch-monotheletische Streit
Friedhelm Winkelmann, Der monenergetisch-monotheletische Streit
Abstract Dieses Arbeitsinstrument bietet eine Aktualisierung des erstmals 1987 publizierten kritischen Überblicks über die Quellen zu dem im Titel genannten Streit. ...
Photolabile Schutzgruppen und ihre Anwendung zur wellenlängenselektiven Aktivierung und Deaktivierung eines Antibiotikums
Photolabile Schutzgruppen und ihre Anwendung zur wellenlängenselektiven Aktivierung und Deaktivierung eines Antibiotikums
Die Verwendung von photolabilen Schutzgruppen zur nicht-invasiven Kontrolle von Systemen birgt ein großes Potential für verschiedenste Anwendungsgebiete, die von der Erforschung un...
Development of dual BET/HDAC inhibitors
Development of dual BET/HDAC inhibitors
Bezüglich der Arzneimittelforschung galt für sehr lange Zeit das Paradigma "ein Gen, ein Medikament, eine Krankheit". In jüngerer Zeit ändert sich dieses Paradigma jedoch auf Grund...

Back to Top