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Szombathely egészségügyének története, különös tekintettel kórházainak működésére 1823–1923
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Die Dissertationsarbeit über die locale Krankenhausgeschichte im 19. Jahrhundert basiert sich auf bis jetzt ungeforschte, unbekannte und unveröffentlichte Quellen (die Protokolle der Sitzungen) des Filantropischen Vereins zu Steinamanger (Szombathely). Um den Umfeld des privaten Vereinskrankenhauses darstellen zu können, wurde es einerseits die humane, andererseits die institutionelle Seite der dienstlichen Organe der Stadtsanitätspflege mittels Begriffserklärungen beschrieben. In der Stadt lebte - sowohl als Marktfläcken des Bisofs mit 4000 Einwohnern, als auch später, seit 1872, als ordentlicher Ratsstadt mit ca. 6000 Einwohnern – immer zeitgemäß genügend medizinische Personal (Aerzte, Wundärzte, Apotheker, Hebammen), die meist in Wien oder in Graz später in Budapest ihre Diplome erworben haben. Apotheker wie Franz Mittermayr oder Franz Pillich aber auch die in Steinamanger seßhaften Komitatshauptärzte waren - ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten nach - hochqualifizierte Personen. In Szombathely der Biedermeierzeit, am 8. Dezember 1823. gründeten 89 Bürger und zwei Zünfte auf humanistischen, christlichen, aufklärerischen Gedankengut (den langlebigsten Verein in der Stadt) den Filantropischen Verein. Die Handelsleute (mit deutscher, österreichischer, nord-italienischer Abstammung und Mentalität) Handwerker, geistliche und weltliche Intelligenz (Juristen, Aebte, Lehrer) verbündeten sich mit dem Ziel ein Krankeninstitut zu errichten. Die armen Kranken wurden seit 1824 unter Aufsicht der Aerzte von einem extra bezahlten Pflegepersonal in einem Mietwohnung medizinisch und mit Diät versorgt, also ab diesem Zeitpunkt trennte sich in der Stadt die Pflege der Alten (bürgerliche Versorgungshaus) und die Pflege der Kranken (Phiéantropischer Verein). Laut Vereinsstatistik wurden die Kranken mit einem Ergebnis zwischen 71-90 % geheilt. Die Direkzion der bürgerlichen Vereinsmitglieder haben zu ihren Zielen auch Adeligen mit einbeziehen können. Adelige Familien wie Cziráky, Batthányi, Skerlez, Festetich, Bezerédj, Mező-Szegedy, Széchenyi haben oft über den Preis der Mitgliedschaft bezahlt, obwohl die Größte Summe gleich am Anfang durch die Erbe von Abt Emmerich Szabó (12 000 Forint) gekommen ist. Mit dieser Hilfe konnte der Krankenhausverein innerhalb von 5 Jahren das klein dimensionierte aber immerhin einstöckiges Krankenhaus erbauen lassen, die seit 1829 mit 7 Betten für das Dienstpersonal der Vereinsmitglieder und für die Zunftgesellen zur Verfügung stand. Für Privatkrankenhäuser und Sanatorien im ganzen Habsburger-Reich waren generell kleinere Bettenzahlen typisch, so blieb das für das kleine Privatkrankenhaus (seit 1899 mit öffentlichem Status) in seinem 125 Jahre langen Geschichte charakteristisch. Bis zum ersten Weltkrieg behandelte das (auf 12 plus 4 Betten, dann ab 1871 auf 25 Betten erweitertes und in 1891 mit 42 Betten neu errichtetes) Krankenhaus ärmere Schichten der Gesellschaft, die aber in der modernen Zeit teilweise schon durch Krankenkassen, oder auf Konto der Staat finanziert wurden. In der Stadt gab es als zweites Krankenhaus das Garnisonsspital seit 1889 mit 60 Betten. In der Vorkriegszeit 1910 errichtete der Verein des Weißen Kreuzes das Kinderkrankenhaus mit 108 Betten. Das mit Militär-Barakken erweitertes Krankenhaussystem der k. u. k. Reservespitäler und die des Roten Kreuzes pflegten (1914-1918) auf die Dauer 3000 Kriegsverwundeten und Kranken mit Erfolg. Erst nach dem Krieg, 1919 wurde in Szombathely ein öffentliches Krankenhaus errichtet, in dem das Kinderkrankenhaus integriert wurde. So überlebte als einzige Privatkrankenhaus das des Philantropischen Vereins die Krisen nach dem Weltkrieg und hielt seinen 100 jährige Jubiläum in 1923.
Title: Szombathely egészségügyének története, különös tekintettel kórházainak működésére 1823–1923
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Die Dissertationsarbeit über die locale Krankenhausgeschichte im 19.
Jahrhundert basiert sich auf bis jetzt ungeforschte, unbekannte und unveröffentlichte Quellen (die Protokolle der Sitzungen) des Filantropischen Vereins zu Steinamanger (Szombathely).
Um den Umfeld des privaten Vereinskrankenhauses darstellen zu können, wurde es einerseits die humane, andererseits die institutionelle Seite der dienstlichen Organe der Stadtsanitätspflege mittels Begriffserklärungen beschrieben.
In der Stadt lebte - sowohl als Marktfläcken des Bisofs mit 4000 Einwohnern, als auch später, seit 1872, als ordentlicher Ratsstadt mit ca.
6000 Einwohnern – immer zeitgemäß genügend medizinische Personal (Aerzte, Wundärzte, Apotheker, Hebammen), die meist in Wien oder in Graz später in Budapest ihre Diplome erworben haben.
Apotheker wie Franz Mittermayr oder Franz Pillich aber auch die in Steinamanger seßhaften Komitatshauptärzte waren - ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten nach - hochqualifizierte Personen.
In Szombathely der Biedermeierzeit, am 8.
Dezember 1823.
gründeten 89 Bürger und zwei Zünfte auf humanistischen, christlichen, aufklärerischen Gedankengut (den langlebigsten Verein in der Stadt) den Filantropischen Verein.
Die Handelsleute (mit deutscher, österreichischer, nord-italienischer Abstammung und Mentalität) Handwerker, geistliche und weltliche Intelligenz (Juristen, Aebte, Lehrer) verbündeten sich mit dem Ziel ein Krankeninstitut zu errichten.
Die armen Kranken wurden seit 1824 unter Aufsicht der Aerzte von einem extra bezahlten Pflegepersonal in einem Mietwohnung medizinisch und mit Diät versorgt, also ab diesem Zeitpunkt trennte sich in der Stadt die Pflege der Alten (bürgerliche Versorgungshaus) und die Pflege der Kranken (Phiéantropischer Verein).
Laut Vereinsstatistik wurden die Kranken mit einem Ergebnis zwischen 71-90 % geheilt.
Die Direkzion der bürgerlichen Vereinsmitglieder haben zu ihren Zielen auch Adeligen mit einbeziehen können.
Adelige Familien wie Cziráky, Batthányi, Skerlez, Festetich, Bezerédj, Mező-Szegedy, Széchenyi haben oft über den Preis der Mitgliedschaft bezahlt, obwohl die Größte Summe gleich am Anfang durch die Erbe von Abt Emmerich Szabó (12 000 Forint) gekommen ist.
Mit dieser Hilfe konnte der Krankenhausverein innerhalb von 5 Jahren das klein dimensionierte aber immerhin einstöckiges Krankenhaus erbauen lassen, die seit 1829 mit 7 Betten für das Dienstpersonal der Vereinsmitglieder und für die Zunftgesellen zur Verfügung stand.
Für Privatkrankenhäuser und Sanatorien im ganzen Habsburger-Reich waren generell kleinere Bettenzahlen typisch, so blieb das für das kleine Privatkrankenhaus (seit 1899 mit öffentlichem Status) in seinem 125 Jahre langen Geschichte charakteristisch.
Bis zum ersten Weltkrieg behandelte das (auf 12 plus 4 Betten, dann ab 1871 auf 25 Betten erweitertes und in 1891 mit 42 Betten neu errichtetes) Krankenhaus ärmere Schichten der Gesellschaft, die aber in der modernen Zeit teilweise schon durch Krankenkassen, oder auf Konto der Staat finanziert wurden.
In der Stadt gab es als zweites Krankenhaus das Garnisonsspital seit 1889 mit 60 Betten.
In der Vorkriegszeit 1910 errichtete der Verein des Weißen Kreuzes das Kinderkrankenhaus mit 108 Betten.
Das mit Militär-Barakken erweitertes Krankenhaussystem der k.
u.
k.
Reservespitäler und die des Roten Kreuzes pflegten (1914-1918) auf die Dauer 3000 Kriegsverwundeten und Kranken mit Erfolg.
Erst nach dem Krieg, 1919 wurde in Szombathely ein öffentliches Krankenhaus errichtet, in dem das Kinderkrankenhaus integriert wurde.
So überlebte als einzige Privatkrankenhaus das des Philantropischen Vereins die Krisen nach dem Weltkrieg und hielt seinen 100 jährige Jubiläum in 1923.
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