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Soziokulturell sensible Prävention und Gesundheitsförderung. Entwicklung eines theoretischen Rahmenmodells und Ergebnisse einer Befragung unter Bewegungsförderungsprojekten.

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Zusammenfassung Ziel der Studie Entwicklung eines Rahmenmodells für soziokulturell sensible Prävention und Gesundheitsförderung und Analyse von Maßnahmen zur soziokulturell sensiblen Gestaltung in Bewegungsförderungsprojekten, die sich an Menschen mit Migrationshintergrund richten. Methodik Basierend auf 9 Expert_inneninterviews und einem Rapid Review in den Datenbanken PubMed und PsycInfo wurden Maßnahmen und Domänen von soziokultureller Sensibilität in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie deren Effektivität identifiziert. Die Domänen bildeten die Grundlage für eine Befragung von Ansprechpersonen von Bewegungsförderungsprojekten, die in der Datenbank „Gesundheitliche Chancengleichheit“ gelistet waren und Menschen mit Migrationshintergrund als Zielgruppe angegeben hatten. Ergebnisse Es wurden 5 Domänen der soziokulturell sensiblen Anpassung von Präventionsangeboten identifiziert (äußerliche Anpassung, evidenzbezogene Anpassung, sprachliche Anpassung, einbeziehende Anpassung und soziokulturelle Anpassung der Tiefenstruktur). Die Nutzung von mehreren Anpassungsstrategien scheint die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen zu erhöhen. Von den 48 kontaktierten Ansprechpersonen nahmen 29 an der Befragung teil. Fast alle Befragten gaben an, Maßnahmen aus 4 der 5 Domänen einzusetzen. Eine evidenzbezogene Anpassung erfolgte vergleichsweise selten. Schlussfolgerungen Das erarbeitete Rahmenmodell kann sowohl zur Planung als auch für die Evaluation von Präventionsmaßnahmen verwendet werden, die sich an Menschen mit Migrationshintergrund richten. Die Befragung zeigt, wie soziokulturelle Sensibilität durch vielfältige Maßnahmen in der Bewegungsförderung verbessert werden kann.
Title: Soziokulturell sensible Prävention und Gesundheitsförderung. Entwicklung eines theoretischen Rahmenmodells und Ergebnisse einer Befragung unter Bewegungsförderungsprojekten.
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Zusammenfassung Ziel der Studie Entwicklung eines Rahmenmodells für soziokulturell sensible Prävention und Gesundheitsförderung und Analyse von Maßnahmen zur soziokulturell sensiblen Gestaltung in Bewegungsförderungsprojekten, die sich an Menschen mit Migrationshintergrund richten.
Methodik Basierend auf 9 Expert_inneninterviews und einem Rapid Review in den Datenbanken PubMed und PsycInfo wurden Maßnahmen und Domänen von soziokultureller Sensibilität in der Prävention und Gesundheitsförderung sowie deren Effektivität identifiziert.
Die Domänen bildeten die Grundlage für eine Befragung von Ansprechpersonen von Bewegungsförderungsprojekten, die in der Datenbank „Gesundheitliche Chancengleichheit“ gelistet waren und Menschen mit Migrationshintergrund als Zielgruppe angegeben hatten.
Ergebnisse Es wurden 5 Domänen der soziokulturell sensiblen Anpassung von Präventionsangeboten identifiziert (äußerliche Anpassung, evidenzbezogene Anpassung, sprachliche Anpassung, einbeziehende Anpassung und soziokulturelle Anpassung der Tiefenstruktur).
Die Nutzung von mehreren Anpassungsstrategien scheint die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen zu erhöhen.
Von den 48 kontaktierten Ansprechpersonen nahmen 29 an der Befragung teil.
Fast alle Befragten gaben an, Maßnahmen aus 4 der 5 Domänen einzusetzen.
Eine evidenzbezogene Anpassung erfolgte vergleichsweise selten.
Schlussfolgerungen Das erarbeitete Rahmenmodell kann sowohl zur Planung als auch für die Evaluation von Präventionsmaßnahmen verwendet werden, die sich an Menschen mit Migrationshintergrund richten.
Die Befragung zeigt, wie soziokulturelle Sensibilität durch vielfältige Maßnahmen in der Bewegungsförderung verbessert werden kann.

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