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Über Angst und Furcht in den Romanen von Friederike Gösweiner

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Angst und Furcht bilden die thematischen Konstanten der beiden Romane von Friederike Gösweiner: Traurige Freiheit (2016) und Regenbogenweiß (2022). An die These von Lars Koch anknüpfend, Angst sei einerseits eine der elementaren Emotionen, andererseits ein kulturelles Phänomen, wird in dem Beitrag auf die Spezifik der entworfenen Angstszenarien eingegangen. Als kulturelles Produkt markiert die Angst emotiv menschliche Selbst- und Weltverhältnisse – sowohl die Grenzen des Fremden und des Eigenen, als auch die Relationen zwischen ökonomischer Determiniertheit und sozialer Interdependenz. Daher wird bei der Analyse einem symbolischen Austausch zwischen dem jeweiligen Roman und gesellschaftlichen Kontext nachgegangen, um herauszufinden, wodurch die Angst motiviert ist. Dann richtet sich das Augenmerk darauf, wie sich die erzählerisch ausgebreitete Angst ausdrückt und wie sie erlebt wird. Abschließend wird kurz auf die Spezifik des ästhetisch-narrativen Verfahrens verwiesen.
Uniwersytet Humanistyczno-Przyrodniczy im. Jana Dlugosza w Czestochowie
Title: Über Angst und Furcht in den Romanen von Friederike Gösweiner
Description:
Angst und Furcht bilden die thematischen Konstanten der beiden Romane von Friederike Gösweiner: Traurige Freiheit (2016) und Regenbogenweiß (2022).
An die These von Lars Koch anknüpfend, Angst sei einerseits eine der elementaren Emotionen, andererseits ein kulturelles Phänomen, wird in dem Beitrag auf die Spezifik der entworfenen Angstszenarien eingegangen.
Als kulturelles Produkt markiert die Angst emotiv menschliche Selbst- und Weltverhältnisse – sowohl die Grenzen des Fremden und des Eigenen, als auch die Relationen zwischen ökonomischer Determiniertheit und sozialer Interdependenz.
Daher wird bei der Analyse einem symbolischen Austausch zwischen dem jeweiligen Roman und gesellschaftlichen Kontext nachgegangen, um herauszufinden, wodurch die Angst motiviert ist.
Dann richtet sich das Augenmerk darauf, wie sich die erzählerisch ausgebreitete Angst ausdrückt und wie sie erlebt wird.
Abschließend wird kurz auf die Spezifik des ästhetisch-narrativen Verfahrens verwiesen.

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