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JIMplus Nahaufnahmen

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Alle Jahre wieder ... erhebt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest MPFS in seinen JIM- und KIM-Studien Medienverhalten und -vorlieben der Kinder und Jugendlichen in Deutschland anhand quantitativer Befragungen und auf Basis großer Fallzahlen. Um diese ‚trockenen‘ repräsentativen Zahlen auch qualitativ zu vertiefen und durch Einblicke in die tatsächlichen Lebenswelten zu ergänzen und zu veranschaulichen, wurde im Nachgang der JIM-Studie die qualitative Zusatzbefragung JIMplus Nahaufnahmen 2009 durchgeführt, deren Ergebnisse nun veröffentlicht sind. Aus den 1.200 Befragten zwischen zwölf und 19 Jahren der Basisdaten wurden dazu 102 Jugendliche ausgewählt, die zu den Themen der JIM-Studie qualitativ befragt wurden und deren (mediale) Lebenswelten dokumentiert wurden. Die Ergebnisse bieten interessante Einblicke in den Medienumgang der Jugendlichen zu den Themen (empfundene) Wichtigkeit und Glaubwürdigkeit der Medien, Umgang mit Fernsehen, Radio und Musik, Computer und Internet, Büchern und Handy. Es zeigt sich, dass Jugendliche beim fernsehen vor allem auf bestimmte Inhalte zugehen, etwa „meine Serie“ nicht verpassen wollen, während sie im Internet in erster Linie „Kontakt zur Außenwelt“ halten oder froh sind, dort „alle Freunde auf einen Blick“ in sozialen Netzwerken zu f inden. Allerdings sind die Jugendlichen sich der dort lauernden Gefahren bewusst. Besonders vor Cyber-Mobbing und Hackern fürchten sie sich: „dass man bloß gestellt wird“ oder „der Ruf von einem zerstört wird“, aber auch „Passwortklau“. Schützen wollen sie sich durch Virenscanner, Schutzprogramme oder elterliche Ratschläge und sicheres Gestalten der eigenen Seiten. Besonders wichtig ist für die meisten Jugendlichen ihr Handy: Einen Tag darauf zu verzichten wäre „wie ungesalzene Pommes“, schließlich brauchen sie es, um bei einem eventuellen Verbrechen „schnell die Polizei holen“ zu können oder bei Problemen sofort jemanden anzurufen – nur in seltenen Fällen f inden Jugendliche die Aussicht auf einen Tag ohne mobile Erreichbarkeit „entspannend“. Alle Ergebnisse der JIMplus Nahaufnahmen 2009 inklusive Zitaten und Bildern der jugendlichen Medienwelten gibt es unter www.mpfs.de.
Title: JIMplus Nahaufnahmen
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Alle Jahre wieder .
erhebt der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest MPFS in seinen JIM- und KIM-Studien Medienverhalten und -vorlieben der Kinder und Jugendlichen in Deutschland anhand quantitativer Befragungen und auf Basis großer Fallzahlen.
Um diese ‚trockenen‘ repräsentativen Zahlen auch qualitativ zu vertiefen und durch Einblicke in die tatsächlichen Lebenswelten zu ergänzen und zu veranschaulichen, wurde im Nachgang der JIM-Studie die qualitative Zusatzbefragung JIMplus Nahaufnahmen 2009 durchgeführt, deren Ergebnisse nun veröffentlicht sind.
Aus den 1.
200 Befragten zwischen zwölf und 19 Jahren der Basisdaten wurden dazu 102 Jugendliche ausgewählt, die zu den Themen der JIM-Studie qualitativ befragt wurden und deren (mediale) Lebenswelten dokumentiert wurden.
Die Ergebnisse bieten interessante Einblicke in den Medienumgang der Jugendlichen zu den Themen (empfundene) Wichtigkeit und Glaubwürdigkeit der Medien, Umgang mit Fernsehen, Radio und Musik, Computer und Internet, Büchern und Handy.
Es zeigt sich, dass Jugendliche beim fernsehen vor allem auf bestimmte Inhalte zugehen, etwa „meine Serie“ nicht verpassen wollen, während sie im Internet in erster Linie „Kontakt zur Außenwelt“ halten oder froh sind, dort „alle Freunde auf einen Blick“ in sozialen Netzwerken zu f inden.
Allerdings sind die Jugendlichen sich der dort lauernden Gefahren bewusst.
Besonders vor Cyber-Mobbing und Hackern fürchten sie sich: „dass man bloß gestellt wird“ oder „der Ruf von einem zerstört wird“, aber auch „Passwortklau“.
Schützen wollen sie sich durch Virenscanner, Schutzprogramme oder elterliche Ratschläge und sicheres Gestalten der eigenen Seiten.
Besonders wichtig ist für die meisten Jugendlichen ihr Handy: Einen Tag darauf zu verzichten wäre „wie ungesalzene Pommes“, schließlich brauchen sie es, um bei einem eventuellen Verbrechen „schnell die Polizei holen“ zu können oder bei Problemen sofort jemanden anzurufen – nur in seltenen Fällen f inden Jugendliche die Aussicht auf einen Tag ohne mobile Erreichbarkeit „entspannend“.
Alle Ergebnisse der JIMplus Nahaufnahmen 2009 inklusive Zitaten und Bildern der jugendlichen Medienwelten gibt es unter www.
mpfs.
de.

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