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Aktueller Stand der Darmtransplantation

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ZusammenfassungEntsprechend der kürzlich publizierten Richtlinie der Bundesärztekammer zur Darmtransplantation stellt das Verfahren die einzige kausale Therapie des kompliziert verlaufenden chronischen Darmversagens unter drohendem Scheitern der parenteralen Substitution dar. Es ist jedoch vor dem Hintergrund hoher immunologischer, perioperativer und infektassoziierter Herausforderungen ein Komplementärverfahren bei Versagen parenteraler Substitution und intestinaler Rehabilitation. Es erfolgt eine Übersichtsdarstellung unter Berücksichtigung internationaler Literatur und Konsensus-Statements sowie der aktuellen Richtlinie der Bundesärztekammer. Der Terminus Darmtransplantation umfasst verschiedene solitäre und kombinierte Transplantationsverfahren unter Einschluss des Dünndarms, die auf die individuellen Patienten und deren Komorbiditäten bei zugrunde liegendem chronischem Darmversagen maßgeschneidert werden. Der Entscheidung zur Transplantation geht i. d. R. eine intensive intestinale Rehabilitation voraus. Derzeit werden ca. 100–150 Darmtransplantationen weltweit jährlich durchgeführt. Die 1- und 3-Jahres-Transplantatüberlebensraten liegen heutzutage bei annähernd 80% bzw. 70%. Die Darmtransplantation ist die seltenste Transplantationsart vaskularisierter Organe. Sie erfolgt typischerweise erst nach Ausschöpfung der Möglichkeiten moderner intestinaler Rehabilitation.
Title: Aktueller Stand der Darmtransplantation
Description:
ZusammenfassungEntsprechend der kürzlich publizierten Richtlinie der Bundesärztekammer zur Darmtransplantation stellt das Verfahren die einzige kausale Therapie des kompliziert verlaufenden chronischen Darmversagens unter drohendem Scheitern der parenteralen Substitution dar.
Es ist jedoch vor dem Hintergrund hoher immunologischer, perioperativer und infektassoziierter Herausforderungen ein Komplementärverfahren bei Versagen parenteraler Substitution und intestinaler Rehabilitation.
Es erfolgt eine Übersichtsdarstellung unter Berücksichtigung internationaler Literatur und Konsensus-Statements sowie der aktuellen Richtlinie der Bundesärztekammer.
Der Terminus Darmtransplantation umfasst verschiedene solitäre und kombinierte Transplantationsverfahren unter Einschluss des Dünndarms, die auf die individuellen Patienten und deren Komorbiditäten bei zugrunde liegendem chronischem Darmversagen maßgeschneidert werden.
Der Entscheidung zur Transplantation geht i.
 d.
 R.
eine intensive intestinale Rehabilitation voraus.
Derzeit werden ca.
100–150 Darmtransplantationen weltweit jährlich durchgeführt.
Die 1- und 3-Jahres-Transplantatüberlebensraten liegen heutzutage bei annähernd 80% bzw.
70%.
Die Darmtransplantation ist die seltenste Transplantationsart vaskularisierter Organe.
Sie erfolgt typischerweise erst nach Ausschöpfung der Möglichkeiten moderner intestinaler Rehabilitation.

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