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Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Fachkräften der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik – Ergebnisse der repräsentativen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018

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Zusammenfassung Hintergrund Nach der internationalen Studienlage weisen Beschäftigte in der professionellen Behindertenhilfe ein berufsspezifisches Risiko für die Entwicklung von Burn-out auf. Dem „Job Demands-Resources Model of Burnout and Work Engagement“ zufolge führen hohe Arbeitsanforderungen zu Erschöpfung bei Beschäftigten. In Deutschland besteht zu Arbeitsbedingungen der Fachkräfte der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik sowie zu ihrer Gesundheit ein Forschungsdefizit. Ziel der Arbeit Ziele der Studie waren es daher, die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik in Deutschland zu analysieren sowie Gesundheitsbeschwerden und Erschöpfungssymptome in dieser Berufsgruppe zu explorieren. Methode Als Datenbasis nutzt die Studie die repräsentative Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)-Erwerbstätigenbefragung 2018. In der Methode wurden deskriptive Statistik und Korrelationsanalytik angewendet. Ergebnisse Von den 20.012 befragten Erwerbstätigen im Rahmen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 übten 130 eine berufliche Tätigkeit als Heilerziehungspflegende oder Heilpädagoginnen und Heilpädagogen aus. Die körperlichen und emotionalen Anforderungen sind bei der Berufsgruppe Heilerziehungspflege/Heilpädagogik größer als bei anderen Berufen. Die am häufigsten genannte Beschwerde von Fachkräften der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik ist mit 62,1 % die allgemeine Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfung. Daneben weisen 31,9 % der Fachkräfte der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik eine körperliche und emotionale Erschöpfung auf. Schlussfolgerung Die Ergebnisse zeigen berufsbezogene Gesundheitsrisiken und Potenziale für die Verhaltens- und Verhältnisprävention in der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik auf. Es werden Angebote zur Burn-out-Prävention, ein Ausbau der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen bei der Arbeit empfohlen.
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Title: Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Erschöpfung bei Fachkräften der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik – Ergebnisse der repräsentativen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018
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Zusammenfassung Hintergrund Nach der internationalen Studienlage weisen Beschäftigte in der professionellen Behindertenhilfe ein berufsspezifisches Risiko für die Entwicklung von Burn-out auf.
Dem „Job Demands-Resources Model of Burnout and Work Engagement“ zufolge führen hohe Arbeitsanforderungen zu Erschöpfung bei Beschäftigten.
In Deutschland besteht zu Arbeitsbedingungen der Fachkräfte der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik sowie zu ihrer Gesundheit ein Forschungsdefizit.
Ziel der Arbeit Ziele der Studie waren es daher, die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik in Deutschland zu analysieren sowie Gesundheitsbeschwerden und Erschöpfungssymptome in dieser Berufsgruppe zu explorieren.
Methode Als Datenbasis nutzt die Studie die repräsentative Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)/Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)-Erwerbstätigenbefragung 2018.
In der Methode wurden deskriptive Statistik und Korrelationsanalytik angewendet.
Ergebnisse Von den 20.
012 befragten Erwerbstätigen im Rahmen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 übten 130 eine berufliche Tätigkeit als Heilerziehungspflegende oder Heilpädagoginnen und Heilpädagogen aus.
Die körperlichen und emotionalen Anforderungen sind bei der Berufsgruppe Heilerziehungspflege/Heilpädagogik größer als bei anderen Berufen.
Die am häufigsten genannte Beschwerde von Fachkräften der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik ist mit 62,1 % die allgemeine Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfung.
Daneben weisen 31,9 % der Fachkräfte der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik eine körperliche und emotionale Erschöpfung auf.
Schlussfolgerung Die Ergebnisse zeigen berufsbezogene Gesundheitsrisiken und Potenziale für die Verhaltens- und Verhältnisprävention in der Heilerziehungspflege und Heilpädagogik auf.
Es werden Angebote zur Burn-out-Prävention, ein Ausbau der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen bei der Arbeit empfohlen.

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