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Karl Friedrich Maier (1905 – 1993) Theoretiker des allgemeinen Gleichgewichts und der Mikro-Ökonomie / Karl Friedrich Maier (1905-1993). A Master of General Equilibrium and Micro-Economic Analysis
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Zusammenfassung
Karl Friedrich Maier war, wie Friedrich A. Lutz, in den frühen dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts Schüler Walter Euckens und später dessen Freund. Neben der Leitung seines Unternehmens war er einer der Gründer, Förderer und langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Walter Eucken Instituts in Freiburg im Breisgau. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er eine Lehrtätigkeit an der Universität in Freiburg auf, ab 1953 als außerplanmäßiger Professor.
K. F. Maier war ein Meister der Mikro-Ökonomie. In seiner Habilitationsschrift „Goldwanderungen“ suchte er den mächtigen Goldstrom, der sich 1928 - 1930 nach Frankreich ergoß, zu erklären. Auf dieses Ziel hin entwickelte er Elemente einer mikro-ökonomischen Geldtheorie, die Goldbewegungen über Landesgrenzen als Geldbewegungen erklärt und sie auf den relativen Geldmangel oder Geldüberfluß der Einzelwirtschaften eines Landes zurückführt. Dieser theoretische Ansatz enthält die Grundzüge der später hauptsächlich von H. G. Johnson und R. A. Mundell entwickelten sogenannten monetären Zahlungsbilanztheorie. Mit dieser Untersuchung erlangte K. F. Maier bereits als junger Wissenschaftler internationales Ansehen. Die Erklärung der Geldnachfrage der Einzelwirtschaften hat er später ausgebaut und vertieft.
Außer der Geldtheorie standen Zins- und Konjunkturtheorie im Mittelpunkt seiner Forschung. Auf allen drei Gebieten beschritt er neue Wege der Analyse mit dem Ziel, diese Zweige der Theorie in die Theorie des allgemeinen Gleichgewichts einzufügen. Überdies befaßte sich K. F. Maier in einigen gehaltvollen, knapp abgefaßten Aufsätzen mit Fragen der Stabilisierung des Wirtschaftsprozesses und der Gestaltung der Wirtschaftsordnung im Sinne der Freiburger Schule.
Title: Karl Friedrich Maier (1905 – 1993) Theoretiker des allgemeinen Gleichgewichts und der Mikro-Ökonomie / Karl Friedrich Maier (1905-1993). A Master of General Equilibrium and Micro-Economic Analysis
Description:
Zusammenfassung
Karl Friedrich Maier war, wie Friedrich A.
Lutz, in den frühen dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts Schüler Walter Euckens und später dessen Freund.
Neben der Leitung seines Unternehmens war er einer der Gründer, Förderer und langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Walter Eucken Instituts in Freiburg im Breisgau.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm er eine Lehrtätigkeit an der Universität in Freiburg auf, ab 1953 als außerplanmäßiger Professor.
K.
F.
Maier war ein Meister der Mikro-Ökonomie.
In seiner Habilitationsschrift „Goldwanderungen“ suchte er den mächtigen Goldstrom, der sich 1928 - 1930 nach Frankreich ergoß, zu erklären.
Auf dieses Ziel hin entwickelte er Elemente einer mikro-ökonomischen Geldtheorie, die Goldbewegungen über Landesgrenzen als Geldbewegungen erklärt und sie auf den relativen Geldmangel oder Geldüberfluß der Einzelwirtschaften eines Landes zurückführt.
Dieser theoretische Ansatz enthält die Grundzüge der später hauptsächlich von H.
G.
Johnson und R.
A.
Mundell entwickelten sogenannten monetären Zahlungsbilanztheorie.
Mit dieser Untersuchung erlangte K.
F.
Maier bereits als junger Wissenschaftler internationales Ansehen.
Die Erklärung der Geldnachfrage der Einzelwirtschaften hat er später ausgebaut und vertieft.
Außer der Geldtheorie standen Zins- und Konjunkturtheorie im Mittelpunkt seiner Forschung.
Auf allen drei Gebieten beschritt er neue Wege der Analyse mit dem Ziel, diese Zweige der Theorie in die Theorie des allgemeinen Gleichgewichts einzufügen.
Überdies befaßte sich K.
F.
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