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Multisensorische Stimulation und psychische Gesundheit – „Anima Mentis“ ein evidenzbasiertes Praxisprojekt
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Zusammenfassung
Hintergrund
Die psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Gesundheit, und Präventionsmaßnahmen mit dem Ziel, diese Komponente der Gesundheit zu erhalten und zu fördern, haben in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen. In Europa sind Depressionen der wichtigste Einzelfaktor für psychische Gesundheitsprobleme. Die hohe Prävalenz und die besonders hohe Krankheitslast von Depressionen begründen ein großes Interesse an wirksamen, früh einsetzenden, niedrigschwelligen und individuellen Präventionsmaßnahmen für die Allgemeinbevölkerung.
Ziel
Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die Entwicklung und Struktur des evidenzbasierten Anwendungsprogramms „Anima Mentis“ zur Förderung der psychischen Gesundheit und Prävention psychischer Erkrankungen zu geben.
Ergebnis
Basierend auf einer narrativen Literaturrecherche zur Identifizierung evidenzbasierter Interventionen wurden Erkenntnisse zu monosensorischen und multisensorischen Stimulationen zur Reduktion depressiver Symptome und zur Förderung des psychischen Wohlbefindens in das Programm „Anima Mentis“ überführt. Dieses modular aufgebaute Programm wird in einem Behandlungszentrum mit verschiedenen Raumkonzepten wie Bewegungsraum, Lichtraum, Virtual Reality (VR)-Raum, Nature-360°-Kino und Sinnesraum umgesetzt.
Schlussfolgerung
Das Praxisprojekt „Anima Mentis“ verfolgt einen personalisierten Ansatz zur Förderung der psychischen Gesundheit. Dieses Konzept bietet das Potenzial, in verschiedene Versorgungseinrichtungen wie z. B. die betriebliche Gesundheitsförderung integriert zu werden. Um die Evidenzlage zur multisensorischen Stimulation zu erweitern und Einblicke in spezifische Nutzergruppen, insbesondere im präventiven Kontext, zu gewinnen, ist zukünftige Forschung notwendig.
Title: Multisensorische Stimulation und psychische Gesundheit – „Anima Mentis“ ein evidenzbasiertes Praxisprojekt
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Zusammenfassung
Hintergrund
Die psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil der allgemeinen Gesundheit, und Präventionsmaßnahmen mit dem Ziel, diese Komponente der Gesundheit zu erhalten und zu fördern, haben in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen.
In Europa sind Depressionen der wichtigste Einzelfaktor für psychische Gesundheitsprobleme.
Die hohe Prävalenz und die besonders hohe Krankheitslast von Depressionen begründen ein großes Interesse an wirksamen, früh einsetzenden, niedrigschwelligen und individuellen Präventionsmaßnahmen für die Allgemeinbevölkerung.
Ziel
Ziel dieses Beitrages ist es, einen Überblick über die Entwicklung und Struktur des evidenzbasierten Anwendungsprogramms „Anima Mentis“ zur Förderung der psychischen Gesundheit und Prävention psychischer Erkrankungen zu geben.
Ergebnis
Basierend auf einer narrativen Literaturrecherche zur Identifizierung evidenzbasierter Interventionen wurden Erkenntnisse zu monosensorischen und multisensorischen Stimulationen zur Reduktion depressiver Symptome und zur Förderung des psychischen Wohlbefindens in das Programm „Anima Mentis“ überführt.
Dieses modular aufgebaute Programm wird in einem Behandlungszentrum mit verschiedenen Raumkonzepten wie Bewegungsraum, Lichtraum, Virtual Reality (VR)-Raum, Nature-360°-Kino und Sinnesraum umgesetzt.
Schlussfolgerung
Das Praxisprojekt „Anima Mentis“ verfolgt einen personalisierten Ansatz zur Förderung der psychischen Gesundheit.
Dieses Konzept bietet das Potenzial, in verschiedene Versorgungseinrichtungen wie z.
B.
die betriebliche Gesundheitsförderung integriert zu werden.
Um die Evidenzlage zur multisensorischen Stimulation zu erweitern und Einblicke in spezifische Nutzergruppen, insbesondere im präventiven Kontext, zu gewinnen, ist zukünftige Forschung notwendig.
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