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Auswirkung von Dachbegrünung auf das Stadtklima am Beispiel der Stadt Essen
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<p>Die thermische Belastung in St&#228;dten w&#228;hrend der Sommermonate stellt die Stadtplanung vor eine besondere Herausforderung. Eine Verdichtung der Bebauung und eine zunehmende Versiegelung verst&#228;rken den Effekt der st&#228;dtischen W&#228;rmeinsel und beeinflussen das Wohlbefinden der urbanen Bev&#246;lkerung. In der Zukunft wird mit dem Fortschritt des Klimawandels eine Steigerung an H&#228;ufigkeit, Intensit&#228;t und Dauer von Extremereignissen wie Starkregen, Hitze- und D&#252;rreperioden erwartet. Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind somit elementar f&#252;r eine zukunftsorientierte und klimaresiliente Stadtentwicklung.</p>
<p>Der Ausbau gr&#252;ner Infrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil m&#246;glicher Anpassungsma&#223;nahmen. Stadtgr&#252;n schafft nicht nur ein besseres optisches Wohlbefinden in der Stadt, sondern auch vorteilhafte klimatische Bedingungen. Die Verschattung durch B&#228;ume, die Transpiration der Vegetation und die Ausweitung por&#246;ser Oberfl&#228;chen f&#252;r die Niederschlagsversickerung und Verdunstung sind Aspekte, die sich positiv auf das Umgebungsklima auswirken und die thermische Belastung senken k&#246;nnen.</p>
<p>Eine Methode dieser gr&#252;nen Infrastruktur bildet die Dachbegr&#252;nung und ist Gegenstand des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef&#246;rderten Projektes ADAM (Analyse der thermischen Wirkung von Dachbegr&#252;nung mittels Stadtklimamodellierung). Mithilfe des mikroskaligen Stadtklimamodells MUKLIMO_3 werden drei verschiedene computerbasierte Modellrechnungen durchgef&#252;hrt: ohne Dachbegr&#252;nung, mit dem aktuellen Gr&#252;ndachkataster und mit einem Gr&#252;ndachpotentialkataster. Ziel des Projektes ist es eine wissenschaftliche und stadtplanungsrelevante Analyse auf Quartiers- und Gesamtstadtebene durchzuf&#252;hren. Daf&#252;r werden neben den Standardeingabedaten des Modells neue Eingangsdaten f&#252;r die Dachbegr&#252;nung ben&#246;tigt, die f&#252;r die Stadt Essen auf der Basis von Befliegungsdaten erstellt wurden. Sie beinhalten die r&#228;umliche Verteilung von Dachbegr&#252;nung und der vorherrschenden Begr&#252;nungsart. Es wird zwischen zwei Dachbegr&#252;nungsarten unterschieden, extensiv und intensiv, die sich unterschiedlich auf den Feuchtehaushalt der umgebenden Luft auswirken und die Umgebungstemperatur senken k&#246;nnen. Ausgewertet wird die potentielle K&#252;hlwirkung in Bezug auf die Lufttemperatur und die Gef&#252;hlte Temperatur, sowie die Verteilung des sensiblen und latenten W&#228;rmestromes. Die Gef&#252;hlte Temperatur wird mit dem Klima-Michel-Modell berechnet und ist eine Funktion aus der Lufttemperatur, Wasserdampfdruck, Windgeschwindigkeit, mittlere Strahlungstemperatur, der metabolischen Rate des Menschen und der W&#228;rmeisolation der Bekleidung.</p>
Title: Auswirkung von Dachbegrünung auf das Stadtklima am Beispiel der Stadt Essen
Description:
<p>Die thermische Belastung in St&#228;dten w&#228;hrend der Sommermonate stellt die Stadtplanung vor eine besondere Herausforderung.
Eine Verdichtung der Bebauung und eine zunehmende Versiegelung verst&#228;rken den Effekt der st&#228;dtischen W&#228;rmeinsel und beeinflussen das Wohlbefinden der urbanen Bev&#246;lkerung.
In der Zukunft wird mit dem Fortschritt des Klimawandels eine Steigerung an H&#228;ufigkeit, Intensit&#228;t und Dauer von Extremereignissen wie Starkregen, Hitze- und D&#252;rreperioden erwartet.
Die Anpassung an die Folgen des Klimawandels sind somit elementar f&#252;r eine zukunftsorientierte und klimaresiliente Stadtentwicklung.
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<p>Der Ausbau gr&#252;ner Infrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil m&#246;glicher Anpassungsma&#223;nahmen.
Stadtgr&#252;n schafft nicht nur ein besseres optisches Wohlbefinden in der Stadt, sondern auch vorteilhafte klimatische Bedingungen.
Die Verschattung durch B&#228;ume, die Transpiration der Vegetation und die Ausweitung por&#246;ser Oberfl&#228;chen f&#252;r die Niederschlagsversickerung und Verdunstung sind Aspekte, die sich positiv auf das Umgebungsklima auswirken und die thermische Belastung senken k&#246;nnen.
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<p>Eine Methode dieser gr&#252;nen Infrastruktur bildet die Dachbegr&#252;nung und ist Gegenstand des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gef&#246;rderten Projektes ADAM (Analyse der thermischen Wirkung von Dachbegr&#252;nung mittels Stadtklimamodellierung).
Mithilfe des mikroskaligen Stadtklimamodells MUKLIMO_3 werden drei verschiedene computerbasierte Modellrechnungen durchgef&#252;hrt: ohne Dachbegr&#252;nung, mit dem aktuellen Gr&#252;ndachkataster und mit einem Gr&#252;ndachpotentialkataster.
Ziel des Projektes ist es eine wissenschaftliche und stadtplanungsrelevante Analyse auf Quartiers- und Gesamtstadtebene durchzuf&#252;hren.
Daf&#252;r werden neben den Standardeingabedaten des Modells neue Eingangsdaten f&#252;r die Dachbegr&#252;nung ben&#246;tigt, die f&#252;r die Stadt Essen auf der Basis von Befliegungsdaten erstellt wurden.
Sie beinhalten die r&#228;umliche Verteilung von Dachbegr&#252;nung und der vorherrschenden Begr&#252;nungsart.
Es wird zwischen zwei Dachbegr&#252;nungsarten unterschieden, extensiv und intensiv, die sich unterschiedlich auf den Feuchtehaushalt der umgebenden Luft auswirken und die Umgebungstemperatur senken k&#246;nnen.
Ausgewertet wird die potentielle K&#252;hlwirkung in Bezug auf die Lufttemperatur und die Gef&#252;hlte Temperatur, sowie die Verteilung des sensiblen und latenten W&#228;rmestromes.
Die Gef&#252;hlte Temperatur wird mit dem Klima-Michel-Modell berechnet und ist eine Funktion aus der Lufttemperatur, Wasserdampfdruck, Windgeschwindigkeit, mittlere Strahlungstemperatur, der metabolischen Rate des Menschen und der W&#228;rmeisolation der Bekleidung.
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