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Südsee kommt nach Berlin. Provenienzforschung zu Sammlungen aus dem Ethnologischen Museum Berlin
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Provenienzforschung bestimmt heute zunehmend die Agenda ethnologischer Museen. Mit den Schlagworten von Kunstraub und Kolonialbeute wird in den Medien die Sammeltätigkeit pauschal diskreditiert. Sammeln wird heute als Aneignung beschrieben, Sammelleidenschaft als Sammelwut. Im neu veröffentlichten Leitbild der Staatlichen Museen zu Berlin wird unter den Handlungsfeldern "Sammeln" nicht mehr erwähnt, unter "Bestandsaufbau" will man lediglich "zeitgenössische Kunst und Kulturgüter" ergänzen. Provenienzforschung stößt jedoch an Grenzen, wenn nur die unmittelbare erste Stufe der Herkunft bekannt ist. In dem Beitrag soll daher an einzelnen Beispielen unterschiedlicher Gegenstände der Vorgang dieser Aneignung untersucht werden. Dabei werden die Beispiele in ihren jeweiligen zeitlichen Kontext gestellt. Die oft übersehene Mitwirkung der ursprünglichen Eigner der Gegenstände soll dabei mehr in den Vordergrund gestellt werden. Dadurch erhält der Prozess der Aneignung mehrere Agenten, die in der bisherigen eurozentrischen Darstellung übersehen wurden.
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Title: Südsee kommt nach Berlin. Provenienzforschung zu Sammlungen aus dem Ethnologischen Museum Berlin
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Provenienzforschung bestimmt heute zunehmend die Agenda ethnologischer Museen.
Mit den Schlagworten von Kunstraub und Kolonialbeute wird in den Medien die Sammeltätigkeit pauschal diskreditiert.
Sammeln wird heute als Aneignung beschrieben, Sammelleidenschaft als Sammelwut.
Im neu veröffentlichten Leitbild der Staatlichen Museen zu Berlin wird unter den Handlungsfeldern "Sammeln" nicht mehr erwähnt, unter "Bestandsaufbau" will man lediglich "zeitgenössische Kunst und Kulturgüter" ergänzen.
Provenienzforschung stößt jedoch an Grenzen, wenn nur die unmittelbare erste Stufe der Herkunft bekannt ist.
In dem Beitrag soll daher an einzelnen Beispielen unterschiedlicher Gegenstände der Vorgang dieser Aneignung untersucht werden.
Dabei werden die Beispiele in ihren jeweiligen zeitlichen Kontext gestellt.
Die oft übersehene Mitwirkung der ursprünglichen Eigner der Gegenstände soll dabei mehr in den Vordergrund gestellt werden.
Dadurch erhält der Prozess der Aneignung mehrere Agenten, die in der bisherigen eurozentrischen Darstellung übersehen wurden.
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