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Die Steinklöbe – Ein Bedeutender Standort Für Flechten in Mitteldeutschland
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In vorliegender Arbeit wird die Erfassung der Flechten im Naturschutzgebiet Steinklöbe im unteren Unstruttal von den Anfängen 1937 bis 2024 dargestellt. Bis 1995 wurden Flechten überwiegend nur als Begleiter der höheren Vegetation miterfasst. Insofern handelt es sich auch mit wenigen Ausnahmen überwiegend um epigäische Arten, und in der Anfangszeit auch meist um die optisch auffallenden Arten der „Bunten Erdflechtengesellschaft“. Die Artenzahlen waren bei allen Autoren in dieser ersten Zeit der Beschäftigung mit der Vegetation der Steinklöbe mit jeweils unter 10 Taxa äußerst gering. Eine Ausnahme stellte die Erfassung des Bryologen Rolf Marstaller dar, der bei seinen bryosoziologischen Arbeiten die Flechten schon etwas umfangreicher berücksichtigte und bereits 33 Arten auflistete.Erst ab 1996 erfolgte – dann auch in kürzeren Abständen – eine gezielte Erfassung der Flechten unter Einbeziehung aller vorhandener Substrate, wodurch die jeweiligen Artenlisten enorm anwuchsen. So konnte R. Stordeur 1996 bei einer einmaligen Begehung bereits 54 Arten feststellen und P. Scholz 2004 62 Arten. Mit insgesamt 80 Taxa legte M. Schönbrodt (teilweise auch mit Unterstützung von R. Thiemann) 2012 eine Liste mit der bisher höchsten Artenzahl in diesem Gebiet vor. Bei den aktuellen Untersuchungen 2024 konnten bisher 46 Taxa festgestellt werden, allerdings sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen, so dass hier nur eine Zwischenbilanz vorgelegt werden kann.
Title: Die Steinklöbe – Ein Bedeutender Standort Für Flechten in Mitteldeutschland
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In vorliegender Arbeit wird die Erfassung der Flechten im Naturschutzgebiet Steinklöbe im unteren Unstruttal von den Anfängen 1937 bis 2024 dargestellt.
Bis 1995 wurden Flechten überwiegend nur als Begleiter der höheren Vegetation miterfasst.
Insofern handelt es sich auch mit wenigen Ausnahmen überwiegend um epigäische Arten, und in der Anfangszeit auch meist um die optisch auffallenden Arten der „Bunten Erdflechtengesellschaft“.
Die Artenzahlen waren bei allen Autoren in dieser ersten Zeit der Beschäftigung mit der Vegetation der Steinklöbe mit jeweils unter 10 Taxa äußerst gering.
Eine Ausnahme stellte die Erfassung des Bryologen Rolf Marstaller dar, der bei seinen bryosoziologischen Arbeiten die Flechten schon etwas umfangreicher berücksichtigte und bereits 33 Arten auflistete.
Erst ab 1996 erfolgte – dann auch in kürzeren Abständen – eine gezielte Erfassung der Flechten unter Einbeziehung aller vorhandener Substrate, wodurch die jeweiligen Artenlisten enorm anwuchsen.
So konnte R.
Stordeur 1996 bei einer einmaligen Begehung bereits 54 Arten feststellen und P.
Scholz 2004 62 Arten.
Mit insgesamt 80 Taxa legte M.
Schönbrodt (teilweise auch mit Unterstützung von R.
Thiemann) 2012 eine Liste mit der bisher höchsten Artenzahl in diesem Gebiet vor.
Bei den aktuellen Untersuchungen 2024 konnten bisher 46 Taxa festgestellt werden, allerdings sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen, so dass hier nur eine Zwischenbilanz vorgelegt werden kann.
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