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Betrifft nicht nur (heterosexuelle) Mädchen – reproduktive Rechte von queeren Personen

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Ein Ziel von Mädchenarbeit ist es, die Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen zu unterstützen (Daigler, o.J.). Auch in Debatten und Forderungen um reproduktive Rechte ist „Selbstbestimmung“ ein zentraler Begriff. Zu reproduktiven Rechten gehören z. B. das Recht auf Gleichheit und darauf, keiner Form der Diskriminierung ausgesetzt zu sein, das Recht auf Information und Bildung und das Recht auf Gesundheitsversorgung und Gesundheitsschutz (pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.V. Bundesverband, 2024). Diese Rechte sollen Selbstbestimmung u. a. in Bezug auf Schwanger- und Elternschaft ermöglichen. Sie sind für Menschen, die selbst schwanger werden und Kinder gebären können, besonders wichtig. Die körperlichen Voraussetzungen dafür erfüllen allerdings nicht nur (viele, wenn auchnicht alle) Mädchen und Frauen, sondern auch (viele, wenn auch nicht alle) trans* Männer und nicht-binäre Personen. Letztere werden jedoch selten bei den Debatten um reproduktive Rechte mitgedacht. Und auch lesbische, bisexuelle und pansexuelle (cis) Frauen, die nicht in heteronormativen Konstellationen Eltern werden bzw. sind, werden selten berücksichtigt. Der vorliegende Artikel zeigt auf, inwiefern bestimmte reproduktive Rechte bei den genannten Personengruppen (nicht) erfüllt sind.
Juventa Verlag ein Imprint der Julius Beltz GmbH & Co. KG
Title: Betrifft nicht nur (heterosexuelle) Mädchen – reproduktive Rechte von queeren Personen
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Ein Ziel von Mädchenarbeit ist es, die Selbstbestimmung von Mädchen und Frauen zu unterstützen (Daigler, o.
J.
).
Auch in Debatten und Forderungen um reproduktive Rechte ist „Selbstbestimmung“ ein zentraler Begriff.
Zu reproduktiven Rechten gehören z.
B.
das Recht auf Gleichheit und darauf, keiner Form der Diskriminierung ausgesetzt zu sein, das Recht auf Information und Bildung und das Recht auf Gesundheitsversorgung und Gesundheitsschutz (pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e.
V.
Bundesverband, 2024).
Diese Rechte sollen Selbstbestimmung u.
a.
in Bezug auf Schwanger- und Elternschaft ermöglichen.
Sie sind für Menschen, die selbst schwanger werden und Kinder gebären können, besonders wichtig.
Die körperlichen Voraussetzungen dafür erfüllen allerdings nicht nur (viele, wenn auchnicht alle) Mädchen und Frauen, sondern auch (viele, wenn auch nicht alle) trans* Männer und nicht-binäre Personen.
Letztere werden jedoch selten bei den Debatten um reproduktive Rechte mitgedacht.
Und auch lesbische, bisexuelle und pansexuelle (cis) Frauen, die nicht in heteronormativen Konstellationen Eltern werden bzw.
sind, werden selten berücksichtigt.
Der vorliegende Artikel zeigt auf, inwiefern bestimmte reproduktive Rechte bei den genannten Personengruppen (nicht) erfüllt sind.

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