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Bestimmung der Verknüpfungspunkte in fluoreszenten Polymernetzwerken
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AbstractWir führen eine Fluoreszenz‐basierte Methode ein, die es ermöglicht, die Anzahl der Ligationspunkte in einem photochemisch hergestellten Polymernetzwerk zu bestimmen, und sprechen hiermit die schwierige Frage an, wie man die Anzahl an Verbindungspunkten in einem Netzwerk quantifiziert. Wohldefinierte α,ω‐Tetrazol‐gekappte Polymerstränge wurden mittels RAFT‐Polymerisation hergestellt und mit einem Trimaleimid mittels einer durch UV‐Bestrahlung initiierten Nitril‐Imin‐vermittelten Tetrazol‐En‐Cycloaddition vernetzt. Dadurch wird für jeden Ligationspunkt ein fluoreszierender Pyrazolinring geformt und ein fluoreszierendes Netzwerk gebildet, das durch Aminolyse der Trithiocarbonatfunktionalitäten wieder aufgelöst werden kann und somit in löslichen Fragmenten resultiert. Die Fluoreszenzemission der löslichen Netzwerkfragmente korreliert direkt mit der Anzahl der Pyrazolineinheiten im Netzwerk und somit kann die sonst schwer zu erfassende Anzahl der Netzwerkpunkte bestimmt werden. Die hier vorgestellte Strategie basiert auf einer Fluoreszenzablesung und stellt eine leistungsfähige jedoch einfache Strategie dar, um den Herstellungsprozess eines Netzwerkes zu quantifizieren, und ist darüber hinaus auf die Gruppe der Polymere, die mittels RAFT hergestellt werden können, anwendbar.
Title: Bestimmung der Verknüpfungspunkte in fluoreszenten Polymernetzwerken
Description:
AbstractWir führen eine Fluoreszenz‐basierte Methode ein, die es ermöglicht, die Anzahl der Ligationspunkte in einem photochemisch hergestellten Polymernetzwerk zu bestimmen, und sprechen hiermit die schwierige Frage an, wie man die Anzahl an Verbindungspunkten in einem Netzwerk quantifiziert.
Wohldefinierte α,ω‐Tetrazol‐gekappte Polymerstränge wurden mittels RAFT‐Polymerisation hergestellt und mit einem Trimaleimid mittels einer durch UV‐Bestrahlung initiierten Nitril‐Imin‐vermittelten Tetrazol‐En‐Cycloaddition vernetzt.
Dadurch wird für jeden Ligationspunkt ein fluoreszierender Pyrazolinring geformt und ein fluoreszierendes Netzwerk gebildet, das durch Aminolyse der Trithiocarbonatfunktionalitäten wieder aufgelöst werden kann und somit in löslichen Fragmenten resultiert.
Die Fluoreszenzemission der löslichen Netzwerkfragmente korreliert direkt mit der Anzahl der Pyrazolineinheiten im Netzwerk und somit kann die sonst schwer zu erfassende Anzahl der Netzwerkpunkte bestimmt werden.
Die hier vorgestellte Strategie basiert auf einer Fluoreszenzablesung und stellt eine leistungsfähige jedoch einfache Strategie dar, um den Herstellungsprozess eines Netzwerkes zu quantifizieren, und ist darüber hinaus auf die Gruppe der Polymere, die mittels RAFT hergestellt werden können, anwendbar.
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