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Über die Abhängigkeit der Bedingungen für visuelle astronomische Beobachtungen von der Wetterlage
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AbstractAn Hand der Beobachtungen mit dem Münchner Vertikalkreis, die in einem insgesamt siebenjährigen Zeitraum, verteilt auf die Jahre 1940–1950, ausgeführt wurden, wird die Abhängigkeit der Beobachtungsmöglichkeiten von der Wetterlage statistisch untersucht. Die Häufigkeit heiterer Nächte ist am größten im Spätsommer, am geringsten in den Monaten April und Dezember; die mittlere Gesamtzahl heiterer Nächte pro Jahr in München beträgt 88. Die bei jedem einzelnen Sterndurchgang in einer vierstufigen Skala geschätzte Bildqualität ist im Mittel am besten im Herbst und am schlechtesten im Frühjahr. Von den einzelnen meteorologischen Elementen wirken hoher Luftdruck, hohe relative Feuchtigkeit und geringe Windstärke günstig auf die Bildbeschaffenheit, die anderen Elemente haben keinen erkennbaren Einfluß. Die Großwetterlage, die für jeden Beobachtungsabend aus einem vom Bad Kissinger Zentralamt veröffentlichten Katalog entnommen wurde, beeinflußt die Beobachtungsbedingungen merklich; sowohl bezüglich der relativen Häufigkeit heiterer Nächte als auch bezüglich Bildbeschaffenheit erweist sich eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa als die günstigste Wetterlage. Wirklich gute Bildqualitäten treten fast nur bei stabilen Hochdrucklagen auf; die Bildbeschaffenheit erweist sich als verhältnismäßig gutes Kriterium für die Stabilität der Großwetterlage. Alle gezogenen Schlüsse sind statistische Resultate, von denen der Einzelfall gelegentlich stark abweichen kann.
Title: Über die Abhängigkeit der Bedingungen für visuelle astronomische Beobachtungen von der Wetterlage
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AbstractAn Hand der Beobachtungen mit dem Münchner Vertikalkreis, die in einem insgesamt siebenjährigen Zeitraum, verteilt auf die Jahre 1940–1950, ausgeführt wurden, wird die Abhängigkeit der Beobachtungsmöglichkeiten von der Wetterlage statistisch untersucht.
Die Häufigkeit heiterer Nächte ist am größten im Spätsommer, am geringsten in den Monaten April und Dezember; die mittlere Gesamtzahl heiterer Nächte pro Jahr in München beträgt 88.
Die bei jedem einzelnen Sterndurchgang in einer vierstufigen Skala geschätzte Bildqualität ist im Mittel am besten im Herbst und am schlechtesten im Frühjahr.
Von den einzelnen meteorologischen Elementen wirken hoher Luftdruck, hohe relative Feuchtigkeit und geringe Windstärke günstig auf die Bildbeschaffenheit, die anderen Elemente haben keinen erkennbaren Einfluß.
Die Großwetterlage, die für jeden Beobachtungsabend aus einem vom Bad Kissinger Zentralamt veröffentlichten Katalog entnommen wurde, beeinflußt die Beobachtungsbedingungen merklich; sowohl bezüglich der relativen Häufigkeit heiterer Nächte als auch bezüglich Bildbeschaffenheit erweist sich eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa als die günstigste Wetterlage.
Wirklich gute Bildqualitäten treten fast nur bei stabilen Hochdrucklagen auf; die Bildbeschaffenheit erweist sich als verhältnismäßig gutes Kriterium für die Stabilität der Großwetterlage.
Alle gezogenen Schlüsse sind statistische Resultate, von denen der Einzelfall gelegentlich stark abweichen kann.
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