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Richtlinie “Integrale Bauwerke“ – Sachstandsbericht

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AbstractJede Fuge, insbesondere jede Dilatationsfuge, ist eine Schwachstelle und erfordert einen erhöhten Unterhaltungsaufwand. Diese Erkenntnis hat in den letzten Jahren im In‐ und Ausland zu einer Rückbesinnung auf die lager‐ und fugenlose Bauweise geführt. In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland zahlreiche integrale Brücken, meist als einfeldrige Rahmenbrücken mit Stützweiten bis ca. 50 m, erfolgreich ausgeführt. Auch die Zahl der semi‐integralen (halbintegralen) Bauwerke mit Lagern und Dilatationsfugen an den Widerlagern mit größeren Bauwerkslängen hat deutlich zugenommen. Um in Deutschland für Straßenbrücken bundeseinheitliche Entwurfsregeln einzuführen, wurde im Jahr 2008 vom Referat StB 17 Brücken‐, Tunnel und sonstige Ingenieurbauwerke der Abteilung Straßenbau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eine Arbeitsgruppe (adhoc‐AG) mit der Aufgabe betraut, eine Richtlinie für integrale Bauwerke zu erarbeiten, die als Hilfestellung beim Entwurf integraler und semi‐integraler Bauwerke dient. Der erste Entwurf der Richtlinie “Integrale Bauwerke” liegt vor.Directive “Integrale Bauwerke” – State of the art. Each joint, especially each dilatation joint, is a weak point and requires an increased effort of maintenance. This experience has led to a return to a bearing‐ and jointless construction method in Germany and abroad in recent years. Since then numerous integral bridges, mainly single span frame bridges with effective spans of up to about 50m, have been completed successfully in Germany. Also the amount of semi‐integral bridges containing bearings and dilatation joints at the abutment walls of bridges with greater length has increased considerably. To establish standard design rules for such road bridges, a task force was set up in Germany by the ministry in charge (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) in 2008 to develop a directive for integral structures (integrale Bauwerke) that supports the conceptional design of integral and semi‐integral bridges. The first outline of this directive “Integrale Bauwerke” is accomplished.
Title: Richtlinie “Integrale Bauwerke“ – Sachstandsbericht
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AbstractJede Fuge, insbesondere jede Dilatationsfuge, ist eine Schwachstelle und erfordert einen erhöhten Unterhaltungsaufwand.
Diese Erkenntnis hat in den letzten Jahren im In‐ und Ausland zu einer Rückbesinnung auf die lager‐ und fugenlose Bauweise geführt.
In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland zahlreiche integrale Brücken, meist als einfeldrige Rahmenbrücken mit Stützweiten bis ca.
50 m, erfolgreich ausgeführt.
Auch die Zahl der semi‐integralen (halbintegralen) Bauwerke mit Lagern und Dilatationsfugen an den Widerlagern mit größeren Bauwerkslängen hat deutlich zugenommen.
Um in Deutschland für Straßenbrücken bundeseinheitliche Entwurfsregeln einzuführen, wurde im Jahr 2008 vom Referat StB 17 Brücken‐, Tunnel und sonstige Ingenieurbauwerke der Abteilung Straßenbau des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eine Arbeitsgruppe (adhoc‐AG) mit der Aufgabe betraut, eine Richtlinie für integrale Bauwerke zu erarbeiten, die als Hilfestellung beim Entwurf integraler und semi‐integraler Bauwerke dient.
Der erste Entwurf der Richtlinie “Integrale Bauwerke” liegt vor.
Directive “Integrale Bauwerke” – State of the art.
Each joint, especially each dilatation joint, is a weak point and requires an increased effort of maintenance.
This experience has led to a return to a bearing‐ and jointless construction method in Germany and abroad in recent years.
Since then numerous integral bridges, mainly single span frame bridges with effective spans of up to about 50m, have been completed successfully in Germany.
Also the amount of semi‐integral bridges containing bearings and dilatation joints at the abutment walls of bridges with greater length has increased considerably.
To establish standard design rules for such road bridges, a task force was set up in Germany by the ministry in charge (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) in 2008 to develop a directive for integral structures (integrale Bauwerke) that supports the conceptional design of integral and semi‐integral bridges.
The first outline of this directive “Integrale Bauwerke” is accomplished.

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