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«Ohne Hoffnung geht es nicht» Eine empirische Untersuchung zur Bedeutung von Hoffnung für pflegende Angehörige in Südtirol (Italien)

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Bisherige pflegewissenschaftliche Studien zu Hoffnung verdeutlichen, dass es sich dabei um ein emotionales Bedürfnis sowie um eine grundsätzliche Bewältigungsform von Kranken und deren Familien handelt. In den deutschsprachigen Ländern fehlen bislang pflegewissenschaftliche Studien, wie pflegende Angehörige Hoffnung erleben. Ziel dieser Studie ist es, die Bedeutung von Hoffnung für pflegende Angehörige in Südtirol (Italien) zu erforschen. Die Datengrundlage bilden zwölf narrative Einzelinterviews mit pflegenden Angehörigen, die seit Jahren pflegebedürftige Familienmitglieder zu Hause betreuen. Die Datenanalyse erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse unterstreichen wie lebenswichtig Hoffnung für die pflegenden Angehörigen bei der Bewältigung der jahrelangen Betreuungssituationen ist. Ihre Definitionen von Hoffnung, ihre Hoffnungsobjekte und -quellen sowie ihr Erleben von Hoffnung beeinflussen ihre Ausrichtung hinsichtlich des Pflegealltags und der Zukunft. Pflegende Angehörige beschreiben Hoffnung als Liebe, Vertrauen oder Segen. Ihre zahlreichen Hoffnungsobjekte fokussieren darauf, das Beste für die Pflegebedürftigen und die Familien zu tun. Hoffnung und Kraft schöpfen die pflegenden Angehörigen aus der Familie, ihrem Glauben und ihren Lebenserfahrungen. Höhen und Tiefen sowie Zeiten des Hoffens und Bangens kennzeichnen ihr Erleben von Hoffnung. Hoffnung ist Voraussetzung und Resultat gelungener Bewältigung.
Hogrefe Publishing Group
Title: «Ohne Hoffnung geht es nicht» Eine empirische Untersuchung zur Bedeutung von Hoffnung für pflegende Angehörige in Südtirol (Italien)
Description:
Bisherige pflegewissenschaftliche Studien zu Hoffnung verdeutlichen, dass es sich dabei um ein emotionales Bedürfnis sowie um eine grundsätzliche Bewältigungsform von Kranken und deren Familien handelt.
In den deutschsprachigen Ländern fehlen bislang pflegewissenschaftliche Studien, wie pflegende Angehörige Hoffnung erleben.
Ziel dieser Studie ist es, die Bedeutung von Hoffnung für pflegende Angehörige in Südtirol (Italien) zu erforschen.
Die Datengrundlage bilden zwölf narrative Einzelinterviews mit pflegenden Angehörigen, die seit Jahren pflegebedürftige Familienmitglieder zu Hause betreuen.
Die Datenanalyse erfolgte mittels qualitativer Inhaltsanalyse.
Die Ergebnisse unterstreichen wie lebenswichtig Hoffnung für die pflegenden Angehörigen bei der Bewältigung der jahrelangen Betreuungssituationen ist.
Ihre Definitionen von Hoffnung, ihre Hoffnungsobjekte und -quellen sowie ihr Erleben von Hoffnung beeinflussen ihre Ausrichtung hinsichtlich des Pflegealltags und der Zukunft.
Pflegende Angehörige beschreiben Hoffnung als Liebe, Vertrauen oder Segen.
Ihre zahlreichen Hoffnungsobjekte fokussieren darauf, das Beste für die Pflegebedürftigen und die Familien zu tun.
Hoffnung und Kraft schöpfen die pflegenden Angehörigen aus der Familie, ihrem Glauben und ihren Lebenserfahrungen.
Höhen und Tiefen sowie Zeiten des Hoffens und Bangens kennzeichnen ihr Erleben von Hoffnung.
Hoffnung ist Voraussetzung und Resultat gelungener Bewältigung.

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