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Chronische mesenteriale Ischämie
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ZusammenfassungDie chronische mesenteriale Ischämie (CMI) ist definiert als eine insuffiziente Perfusion des Gastrointestinaltrakts, die länger als 3 Monate andauert. Die häufigste Ursache ist die Arteriosklerose. Typische Symptome sind postprandiale Schmerzen, Gewichtsverlust und Diarrhöen. Besteht eine CMI, besteht grundsätzlich die Indikation zur Revaskularisierung, wobei sowohl eine endovaskuläre (ER) als auch offen-operative Revaskularisierung (OR) zur Verfügung stehen und die A. mesenterica superior das primäre Zielgefäß sein sollte. Klarer Vorteil der ER ist die geringere Invasivität mit niedriger Morbidität und Verweildauer sowie dadurch bedingten geringeren Kosten. Nachteil ist die erhöhte Rezidiv- und Reinterventionsrate. OR bietet eine deutlich bessere Offenheitsrate mit jedoch initial erhöhter perioperativer Morbidität. Im Hinblick auf die Mortalität zeigte sich weder im kurz- noch längerfristigen Verlauf ein signifikanter Unterschied, wobei aussagekräftige prospektive randomisierte Studien mit vergleichbaren Langzeitdaten fehlen. Aktuell wird bei passender Anatomie prinzipiell ein primär endovaskuläres Vorgehen empfohlen. Nach Revaskularisierung sollten engmaschige Verlaufskontrollen zur frühzeitigen Erkennung möglicher Rezidivstenosen durchgeführt werden, um schwere Komplikationen wie die Entstehung einer lebensbedrohlichen akuten mesenterialen Ischämie zu verhindern.
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Title: Chronische mesenteriale Ischämie
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ZusammenfassungDie chronische mesenteriale Ischämie (CMI) ist definiert als eine insuffiziente Perfusion des Gastrointestinaltrakts, die länger als 3 Monate andauert.
Die häufigste Ursache ist die Arteriosklerose.
Typische Symptome sind postprandiale Schmerzen, Gewichtsverlust und Diarrhöen.
Besteht eine CMI, besteht grundsätzlich die Indikation zur Revaskularisierung, wobei sowohl eine endovaskuläre (ER) als auch offen-operative Revaskularisierung (OR) zur Verfügung stehen und die A.
mesenterica superior das primäre Zielgefäß sein sollte.
Klarer Vorteil der ER ist die geringere Invasivität mit niedriger Morbidität und Verweildauer sowie dadurch bedingten geringeren Kosten.
Nachteil ist die erhöhte Rezidiv- und Reinterventionsrate.
OR bietet eine deutlich bessere Offenheitsrate mit jedoch initial erhöhter perioperativer Morbidität.
Im Hinblick auf die Mortalität zeigte sich weder im kurz- noch längerfristigen Verlauf ein signifikanter Unterschied, wobei aussagekräftige prospektive randomisierte Studien mit vergleichbaren Langzeitdaten fehlen.
Aktuell wird bei passender Anatomie prinzipiell ein primär endovaskuläres Vorgehen empfohlen.
Nach Revaskularisierung sollten engmaschige Verlaufskontrollen zur frühzeitigen Erkennung möglicher Rezidivstenosen durchgeführt werden, um schwere Komplikationen wie die Entstehung einer lebensbedrohlichen akuten mesenterialen Ischämie zu verhindern.
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