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Am Rande des Gesprächs. Untersuchungen zur epistolaren Kommunikation im Schlegel-Kreis (Friedrich Schlegel, Caroline Schlegel, Friedrich von Hardenberg/Novalis, Dorothea Veit)

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Abstract Der Beitrag untersucht an einer Auswahl von Briefen aus dem Schlegel-Kreis, inwiefern die von Luhmann untersuchte Codierung von Intimität (Liebe) sich auf andere soziale Beziehungen übertragen lässt. Unterstellt wird dabei, dass die unwahrscheinliche Kommunikation, der laut Luhmann im Fall der Liebe ein symbolisch generiertes Kommunikationsmedium zum Erfolg verhelfen soll, gerade für die Frühromantiker:innen ein allgemeines Problem darstellte. Auf dieses Problem wurde mit der Entwicklung komplexer kommunikativer Strategien reagiert. Das zeigt sich an Briefen – als Zeugnissen höchstpersönlicher, aber nicht zwangsläufig intimer Kommunikation – besonders deutlich. Die rhetorischen, stilistischen, theoretischen und metasprachlichen Merkmale, die in diesem Aufsatz zusammengetragen und systematisch differenziert werden, geben zu erkennen, dass sich in diesen Briefen ein Metadiskurs herausbildet, der die Funktion hat, Kommunikationsschwellen sichtbar zu machen. Insofern liefert der Beitrag Anhaltspunkte für die Existenz eines Codes, der – diesseits des Sonderfalls Liebe – auch andere höchstpersönliche Beziehungen (freundschaftlich, verwandtschaftlich etc.) determiniert und reguliert.1
Peter Lang, International Academic Publishers
Title: Am Rande des Gesprächs. Untersuchungen zur epistolaren Kommunikation im Schlegel-Kreis (Friedrich Schlegel, Caroline Schlegel, Friedrich von Hardenberg/Novalis, Dorothea Veit)
Description:
Abstract Der Beitrag untersucht an einer Auswahl von Briefen aus dem Schlegel-Kreis, inwiefern die von Luhmann untersuchte Codierung von Intimität (Liebe) sich auf andere soziale Beziehungen übertragen lässt.
Unterstellt wird dabei, dass die unwahrscheinliche Kommunikation, der laut Luhmann im Fall der Liebe ein symbolisch generiertes Kommunikationsmedium zum Erfolg verhelfen soll, gerade für die Frühromantiker:innen ein allgemeines Problem darstellte.
Auf dieses Problem wurde mit der Entwicklung komplexer kommunikativer Strategien reagiert.
Das zeigt sich an Briefen – als Zeugnissen höchstpersönlicher, aber nicht zwangsläufig intimer Kommunikation – besonders deutlich.
Die rhetorischen, stilistischen, theoretischen und metasprachlichen Merkmale, die in diesem Aufsatz zusammengetragen und systematisch differenziert werden, geben zu erkennen, dass sich in diesen Briefen ein Metadiskurs herausbildet, der die Funktion hat, Kommunikationsschwellen sichtbar zu machen.
Insofern liefert der Beitrag Anhaltspunkte für die Existenz eines Codes, der – diesseits des Sonderfalls Liebe – auch andere höchstpersönliche Beziehungen (freundschaftlich, verwandtschaftlich etc.
) determiniert und reguliert.
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