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Die Menschen im Wasserstoff-Quartier „Neue Weststadt Esslingen“. Bericht zum sozialwissenschaftlichen Monitoring
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Im Klimaquartier „Neue Weststadt Esslingen“ wird grüner Wasserstoff erstmals in einem Wohnquartier erzeugt, um die Abwärme für die Wohngebäude nutzen zu können. Im Rahmen der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung wurden alle Bewohner*innen zwischen 2020 und 2023 zweimal zur Teilnahme an standardisierten Umfragen zu den Themen Wohnen, Quartier, Mobilität und Energie eingeladen. Ergänzend wurden drei qualitative Leitfaden-Interviews mit Bewohner*innen und eine Umfrage unter den Käufer*innen der Wohnungen (Investor*innen) durchgeführt.Das Klimakonzept der „Neuen Weststadt“ spielte für die Beurteilung der Wohnqualität durch die Bewohner*innen eine untergeordnete Rolle, im Alltag fielen die neuen Technologien weder positiv noch negativ auf. Es gab v.a. in der Anfangszeit Informationsdefizite bezüglich des Energiekonzepts des Quartiers. Diese führten jedoch nicht zu Akzeptanzproblemen.Die Bewohner*innen des Klimaquartiers sind grundsätzlich aufgeschlossen für Wasserstoff als Technologie zur Energiespeicherung. Das gilt auch für die Wasserstoffelektrolyse vor Ort im Wohnquartier. Die eigene Erfahrung im Klimaquartier fördert die Zustimmung zu dieser Technologie.Mit der Wohndauer im Klimaquartier, wird das Bekenntnis zum Energiesparen stärker. Das Leben im Klimaquartier scheint ein höheres Umweltbewusstsein also eher zu fördern. Die Bewohner*innen interessieren sich für ihren eigenen Energieverbrauch, fühlen sich über diesen aber nicht gut informiert. Eine App mit Informationen zum eigenen Energieverbrauch wird von den meisten Bewohner*innen begrüßt.Die Bewohner*innen sind überwiegend jung, überdurchschnittlich hoch gebildet und beruflich erfolgreich. Sie haben ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein, das sich jedoch nur eingeschränkt in ihrem Alltagsverhalten widerspiegelt. Die Ergebnisse dieser Studie sind daher nur auf Quartiere mit ähnlicher demographischer Zusammensetzung übertragbar.
Title: Die Menschen im Wasserstoff-Quartier „Neue Weststadt Esslingen“. Bericht zum sozialwissenschaftlichen Monitoring
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Im Klimaquartier „Neue Weststadt Esslingen“ wird grüner Wasserstoff erstmals in einem Wohnquartier erzeugt, um die Abwärme für die Wohngebäude nutzen zu können.
Im Rahmen der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung wurden alle Bewohner*innen zwischen 2020 und 2023 zweimal zur Teilnahme an standardisierten Umfragen zu den Themen Wohnen, Quartier, Mobilität und Energie eingeladen.
Ergänzend wurden drei qualitative Leitfaden-Interviews mit Bewohner*innen und eine Umfrage unter den Käufer*innen der Wohnungen (Investor*innen) durchgeführt.
Das Klimakonzept der „Neuen Weststadt“ spielte für die Beurteilung der Wohnqualität durch die Bewohner*innen eine untergeordnete Rolle, im Alltag fielen die neuen Technologien weder positiv noch negativ auf.
Es gab v.
a.
in der Anfangszeit Informationsdefizite bezüglich des Energiekonzepts des Quartiers.
Diese führten jedoch nicht zu Akzeptanzproblemen.
Die Bewohner*innen des Klimaquartiers sind grundsätzlich aufgeschlossen für Wasserstoff als Technologie zur Energiespeicherung.
Das gilt auch für die Wasserstoffelektrolyse vor Ort im Wohnquartier.
Die eigene Erfahrung im Klimaquartier fördert die Zustimmung zu dieser Technologie.
Mit der Wohndauer im Klimaquartier, wird das Bekenntnis zum Energiesparen stärker.
Das Leben im Klimaquartier scheint ein höheres Umweltbewusstsein also eher zu fördern.
Die Bewohner*innen interessieren sich für ihren eigenen Energieverbrauch, fühlen sich über diesen aber nicht gut informiert.
Eine App mit Informationen zum eigenen Energieverbrauch wird von den meisten Bewohner*innen begrüßt.
Die Bewohner*innen sind überwiegend jung, überdurchschnittlich hoch gebildet und beruflich erfolgreich.
Sie haben ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein, das sich jedoch nur eingeschränkt in ihrem Alltagsverhalten widerspiegelt.
Die Ergebnisse dieser Studie sind daher nur auf Quartiere mit ähnlicher demographischer Zusammensetzung übertragbar.
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