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Intermittierendes „Grüßen“ infolge Chiari-like Malformation/- Syringomyelia (CM/SM) und okzipitaler Dysplasie bei einem Cavalier King Charles Spaniel

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Zusammenfassung: Gegenstand: Ein 5½-jähriger, männlicher Cavalier King Charles Spaniel wurde mit einer intermittierenden Gangstörung einer Vordergliedmaße vorgestellt. Während der Episoden winkelte der Hund je eine Vordergliedmaße für einige Minuten wie zum Gruß an. Dazwischen lagen normale Gangphasen. Material und Methoden: Anhand der neurologischen Untersuchung wurde die neuroanatomische Lokalisation vor allem im Bereich der oberen Halswirbelsäule vermutet. Als weiterführende bildgebende Diagnostik wurde eine Magnetresonanztomographie (MRT) von Gehirn, Halsund Brustmark durchgeführt. Ferner erfolgte eine Darstellung des Foramen magnum per Computertomographie. Ergebnisse: Bei dem Patienten wurde eine mittelgradige Kleinhirnherniation und hochgradige Syringohydromyelie des Halsund Brustmarks (Chiarilike malformation and syringomyelia; CM/SM) diagnostiziert. Das Foramen magnum war nach dorsal unphysiologisch schlüssellochförmig erweitert. Zur Therapie der Syringohydromyelie wurde eine dorsale Laminektomie mit Durafenestration im Bereich des ersten Halswirbels durchgeführt. Bei einer Kontrolluntersuchung nach acht Wochen zeigte der Hund trotz persistierender Syrinx das episodische „Grüßen“ nicht mehr. Schlussfolgerung: Zahlreiche neurologische Symptome sind im Zusammenhang mit einer Syrinx beschrieben. Dies ist der erste Fall eines Cavalier King Charles Spaniel mit intermittierendem „Grüßen“. Darüber hinaus liegen hier zwei angeborene Anomalien vergesellschaftet vor: Chiari-like malformation and syringomyelia (CM/SM) und okzipitale Dysplasie. Klinische Relevanz: Der Cavalier King Charles Spaniel sollte nicht nur wegen Kleinhirnherniation mit nachfolgender Syrinx im Hinblick auf die Zuchttauglichkeit untersucht werden, sondern auch wegen okzipitaler Dysplasie. Eine operative Druckentlastung des Liquorraums kann zur klinischen Heilung führen.
Title: Intermittierendes „Grüßen“ infolge Chiari-like Malformation/- Syringomyelia (CM/SM) und okzipitaler Dysplasie bei einem Cavalier King Charles Spaniel
Description:
Zusammenfassung: Gegenstand: Ein 5½-jähriger, männlicher Cavalier King Charles Spaniel wurde mit einer intermittierenden Gangstörung einer Vordergliedmaße vorgestellt.
Während der Episoden winkelte der Hund je eine Vordergliedmaße für einige Minuten wie zum Gruß an.
Dazwischen lagen normale Gangphasen.
Material und Methoden: Anhand der neurologischen Untersuchung wurde die neuroanatomische Lokalisation vor allem im Bereich der oberen Halswirbelsäule vermutet.
Als weiterführende bildgebende Diagnostik wurde eine Magnetresonanztomographie (MRT) von Gehirn, Halsund Brustmark durchgeführt.
Ferner erfolgte eine Darstellung des Foramen magnum per Computertomographie.
Ergebnisse: Bei dem Patienten wurde eine mittelgradige Kleinhirnherniation und hochgradige Syringohydromyelie des Halsund Brustmarks (Chiarilike malformation and syringomyelia; CM/SM) diagnostiziert.
Das Foramen magnum war nach dorsal unphysiologisch schlüssellochförmig erweitert.
Zur Therapie der Syringohydromyelie wurde eine dorsale Laminektomie mit Durafenestration im Bereich des ersten Halswirbels durchgeführt.
Bei einer Kontrolluntersuchung nach acht Wochen zeigte der Hund trotz persistierender Syrinx das episodische „Grüßen“ nicht mehr.
Schlussfolgerung: Zahlreiche neurologische Symptome sind im Zusammenhang mit einer Syrinx beschrieben.
Dies ist der erste Fall eines Cavalier King Charles Spaniel mit intermittierendem „Grüßen“.
Darüber hinaus liegen hier zwei angeborene Anomalien vergesellschaftet vor: Chiari-like malformation and syringomyelia (CM/SM) und okzipitale Dysplasie.
Klinische Relevanz: Der Cavalier King Charles Spaniel sollte nicht nur wegen Kleinhirnherniation mit nachfolgender Syrinx im Hinblick auf die Zuchttauglichkeit untersucht werden, sondern auch wegen okzipitaler Dysplasie.
Eine operative Druckentlastung des Liquorraums kann zur klinischen Heilung führen.

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