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Epidemiologie von HIV
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Im Jahr 2012 lebten weltweit ungefähr 35 Mio. Personen mit HIV, 69 % davon in Afrika südlich der Sahara. Es wurden in diesem Jahr 2.3 Mio. Personen neu mit HIV infiziert, 95 % davon in Ländern mit tiefen oder mittleren Einkommen und 1.6 Mio. Menschen starben an den Folgen von HIV und AIDS. Die sexuelle Übertragung von HIV ging in den letzten Jahren weltweit zurück, ein Resultat der vielen Therapieprogramme, die auch HIV-Tests und Prävention integrieren. Nach den neuen WHO-Behandlungsrichtlinien von 2013 erhielten 34 % der 28.6 Mio. für eine Therapie qualifizierender HIV-infizierter Menschen eine antiretrovirale Therapie. In vielen Ländern Osteuropas und Asiens ist die HIV-Epidemie bei drogenabhängigen Personen komplett außer Kontrolle. Kriminalisierung und Stigmatisierung führen dazu, dass sich diese Personen oft nicht rechtzeitig auf HIV testen lassen und medizinische Betreuung erhalten. Erschwerend sind hohe Ko-Infektionsraten mit dem Hepatitis-C-Virus und Tuberkulose. Ansteckungen von Kindern bei der Geburt und durch das Stillen sind weiterhin rückläufig. Im Jahr 2012 erhielten weltweit 62 % der Schwangeren eine antiretrovirale Therapie und es ist eine der Prioritäten der WHO, diese Abdeckung bis 2015 auf 90 % zu erhöhen. Ein neuer Ansatz zur Eindämmung der Epidemie ist das „Test and Treat“ Konzept, bei dem flächendeckende HIV-Tests mit sofortigem Therapiebeginn vorgesehen sind. Allerdings gibt es auch Befürchtungen, dass die großen Anstrengungen nicht über die notwendigen Jahrzehnte aufrechterhalten werden können und Resistenzentwicklung der HI-Viren, sowie zu tiefe Retentionsraten in Betreuungsprogrammen die Wirksamkeit kostengünstiger Therapien gefährden.
Title: Epidemiologie von HIV
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Im Jahr 2012 lebten weltweit ungefähr 35 Mio.
Personen mit HIV, 69 % davon in Afrika südlich der Sahara.
Es wurden in diesem Jahr 2.
3 Mio.
Personen neu mit HIV infiziert, 95 % davon in Ländern mit tiefen oder mittleren Einkommen und 1.
6 Mio.
Menschen starben an den Folgen von HIV und AIDS.
Die sexuelle Übertragung von HIV ging in den letzten Jahren weltweit zurück, ein Resultat der vielen Therapieprogramme, die auch HIV-Tests und Prävention integrieren.
Nach den neuen WHO-Behandlungsrichtlinien von 2013 erhielten 34 % der 28.
6 Mio.
für eine Therapie qualifizierender HIV-infizierter Menschen eine antiretrovirale Therapie.
In vielen Ländern Osteuropas und Asiens ist die HIV-Epidemie bei drogenabhängigen Personen komplett außer Kontrolle.
Kriminalisierung und Stigmatisierung führen dazu, dass sich diese Personen oft nicht rechtzeitig auf HIV testen lassen und medizinische Betreuung erhalten.
Erschwerend sind hohe Ko-Infektionsraten mit dem Hepatitis-C-Virus und Tuberkulose.
Ansteckungen von Kindern bei der Geburt und durch das Stillen sind weiterhin rückläufig.
Im Jahr 2012 erhielten weltweit 62 % der Schwangeren eine antiretrovirale Therapie und es ist eine der Prioritäten der WHO, diese Abdeckung bis 2015 auf 90 % zu erhöhen.
Ein neuer Ansatz zur Eindämmung der Epidemie ist das „Test and Treat“ Konzept, bei dem flächendeckende HIV-Tests mit sofortigem Therapiebeginn vorgesehen sind.
Allerdings gibt es auch Befürchtungen, dass die großen Anstrengungen nicht über die notwendigen Jahrzehnte aufrechterhalten werden können und Resistenzentwicklung der HI-Viren, sowie zu tiefe Retentionsraten in Betreuungsprogrammen die Wirksamkeit kostengünstiger Therapien gefährden.
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