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Hurrelmann, Klaus/ Quenzel, Gudrun (2012). Lebensphase Jugend. Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung. 11., vollständig überarbeitete Auflage. Weinheim, Basel: Beltz Juventa, 296 Seiten, 16,95 €

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Mit dieser vollständig überarbeiteten Auflage führt das Autorenteam fundiert in die sozialisationstheoretische Sicht der Lebensphase Jugend ein. Die einleitenden Kapitel beleuchten die biografischen, psychologischen und soziokulturellen Aspekte von Jugend und behandeln vertieft die Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter. In den weiteren Kapiteln werden einzelne Entwicklungsaufgaben und Lebensbereiche unter Berücksichtigung aktueller Befunde dargestellt (Bildung und Qualifizierung, Familie und Partnerschaft, Öffentlichkeit und Politik) sowie typische Entwicklungsprobleme behandelt. Das letzte Kapitel ist den politischen Konsequenzen aus dem Wissen um Bedeutung und Risiken der Lebensphase Jugend gewidmet.Die Thematisierung der Mediennutzung Jugendlicher muss sich angesichts der Breite des Themas Jugendphase auf fünf Seiten des Kapitels „Freunde, Freizeit, Konsum“ beschränken, was bereits keine umfassende Abhandlung erwarten lässt. So fällt zum Beispiel auf, dass das aktuelle Thema der Social Media sich allenfalls hinter dem Hinweis verbirgt, dass das Internet zunehmend an Bedeutung für die Gestaltung von Freundschaften gewinnt. Einige Diskurse – etwa zur Rolle des Bildungshintergrunds der Eltern für den Medienumgang Jugendlicher – können dem Charakter des Werks entsprechend nur angerissen werden, allerdings vermisst man gerade deshalb an der einen oder anderen Stelle Literaturverweise.Das verständlich und lebendig geschriebene Einführungswerk für Studierende eignet sich mit gewissen Einschränkungen auch als Überblick über aktuelle Befunde der Jugendforschung. Ein amüsanter Lapsus kann jedoch nicht unerwähnt bleiben. Auf Seite 184 gibt eine Abbildung Auskunft über die häufigsten Freizeitbeschäftigungen Jugendlicher, als da wären: Terroranschläge, Umweltverschmutzung, Klimawandel, usw. – arme Jugend! Sie hat ein besseres Lektorat verdient!
Title: Hurrelmann, Klaus/ Quenzel, Gudrun (2012). Lebensphase Jugend. Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung. 11., vollständig überarbeitete Auflage. Weinheim, Basel: Beltz Juventa, 296 Seiten, 16,95 €
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Mit dieser vollständig überarbeiteten Auflage führt das Autorenteam fundiert in die sozialisationstheoretische Sicht der Lebensphase Jugend ein.
Die einleitenden Kapitel beleuchten die biografischen, psychologischen und soziokulturellen Aspekte von Jugend und behandeln vertieft die Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter.
In den weiteren Kapiteln werden einzelne Entwicklungsaufgaben und Lebensbereiche unter Berücksichtigung aktueller Befunde dargestellt (Bildung und Qualifizierung, Familie und Partnerschaft, Öffentlichkeit und Politik) sowie typische Entwicklungsprobleme behandelt.
Das letzte Kapitel ist den politischen Konsequenzen aus dem Wissen um Bedeutung und Risiken der Lebensphase Jugend gewidmet.
Die Thematisierung der Mediennutzung Jugendlicher muss sich angesichts der Breite des Themas Jugendphase auf fünf Seiten des Kapitels „Freunde, Freizeit, Konsum“ beschränken, was bereits keine umfassende Abhandlung erwarten lässt.
So fällt zum Beispiel auf, dass das aktuelle Thema der Social Media sich allenfalls hinter dem Hinweis verbirgt, dass das Internet zunehmend an Bedeutung für die Gestaltung von Freundschaften gewinnt.
Einige Diskurse – etwa zur Rolle des Bildungshintergrunds der Eltern für den Medienumgang Jugendlicher – können dem Charakter des Werks entsprechend nur angerissen werden, allerdings vermisst man gerade deshalb an der einen oder anderen Stelle Literaturverweise.
Das verständlich und lebendig geschriebene Einführungswerk für Studierende eignet sich mit gewissen Einschränkungen auch als Überblick über aktuelle Befunde der Jugendforschung.
Ein amüsanter Lapsus kann jedoch nicht unerwähnt bleiben.
Auf Seite 184 gibt eine Abbildung Auskunft über die häufigsten Freizeitbeschäftigungen Jugendlicher, als da wären: Terroranschläge, Umweltverschmutzung, Klimawandel, usw.
– arme Jugend! Sie hat ein besseres Lektorat verdient!.

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